Magical Mystery oder Die Rückkehr des Karl Schmidt

In der Nacht des Mauerfalls wurde Karl Schmidt (Charly Hübner) nach einem Nervenzusammenbruch in eine Psychiatrie eingeliefert. Erst einige Jahre später spüren ihn seine alten Freunde Ferdi (Detlev Buck) und Raimund (Marc Hosemann) in Hamburg auf und wollen ihn überreden an ihrem geplanten Techno-Label mitzuwirken … lohnendes Wiedersehen oder vergeigt? Brodie verräts! 😉

In Punkto besetzung stellt dieser Film natürlich das absolute No Go da: am Ende von „Herr Lehmann“ wurde die Figur von Karl Schmidt (gespielt von Detelv Buck) nach einem Zusammenbruch in eine Psychiatrie gebracht, hier erlebt man man Karl Schmidt ein paar Jahre später, diesmal dargestellt durch Charly Hübner. Das ist eigentlich ok, wenn dann nicht nach kurzer Zeit erneut Detlev Buck erscheinen würde, aber in einer anderen Rolle. Daß ein Darsteller in einem quasi Sequel erscheint und dort nicht seine alte Rolle spielt, das ist geradezu ein No-Go. Und dieser kleine Umstand machte es mir dann schon fast unmöglich dem Film überhaupt eine faire Chance zu geben, wobei man sagen muß: die ist er im Grunde schon wert. Wer die Lehmann Filme mochte wird diesen hier auch in Ordnung finden und einige bekannte Aspekte wieder entdecken, vielleicht können auch Leute die den „Tatortreiniger“ mögen Spaß daran haben da Bjane Mädel in einer Nebenrolle auftritt und der Film von Regisseur Arne Feldhusen ist. Das gleiche Kultpotential wie Herr Lehmann sehe ich bei dem Film zwar nicht, aber als kurzweiliger Film über ein paar Deppen auf Road Trip taugt es soweit ganz gut. Reicht doch mitunter auch.

Fazit: Nicht so kultig wie andere Sven Regener-Verfilmungen, macht aber im Rahmen seiner Möglichkeiten ganz passabel Spaß.

Rating: ★★★☆☆

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