Die Verführten

Während des amerikanischen Bürgerkriegs leben auf dem Mädcheninternat von Schulleiterin Martha Farnsworth (Nicole Kidman) nur noch Alicia (Elle Fanning), Amy (Oona Laurence), Jane (Angourie Rice), Marie (Addison Riecke) und Emily (Emma Howard), wobei der Unterricht von Edwina Dabney (Kirsten Dunst) durchgeführt wird. Das Leben wir durcheinander gewirbelt als der verletze Nordstaaten-Offizier John McBurney (Colin Farrell) bei ihnen auftaucht …

Wir werden wohl keine Freunde mehr, Sofia Coppola und ich. Nahezu in alle Titel die ich von ihr schaue finde ich keinen rechten Einstieg. Bei diesem hier ebensowenig, wobei ich wenn ich das Ende bedenke sagen mujß: eigentlich ist das ein krasser Film mit einem harten Ende, aber einem sehr langweiligen Verlauf bis dorthin. Eigentlich geht es nur um einen Mann der im Bett liegt und mit den Frauen die ihn versorgren nette Gespräche führt, der Übergang zu Psychoterror ud leichten Bösartigkeiten geht langsam und unmerklich. Eigentlich ist das alles ok, aber eben auch sehr unangenehm zu schauen. Es herrscht eine fiese, unangenehme Atmosphäre, außer dem charmanten Colin Farrell sind alle irgendwie angespannt, doppelbödig oder sonst wie nicht nett und insbesondere Nicole Kidman liefert zwar ein gutes Spiel, aber eben damit eine total unangenehme Person. Wer auf Psychothriller steht kann sich hieran mal versuchen, sollte aber drauf gerichtet sein: er verläuft nicht in „gewohnten“ Bahnen.

Fazit: Krasses Finish dem sich der Film aber sehr behäbig nähert!

Rating: ★★★☆☆

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