Bullet Train

Auftragskiller Ladybug (Brad Pitt) muß in den Shinkansen-Zug einsteigen und einen Job erledigen. Leider sind auch fünf andere „Kollegen“ im Zug aktiv …

Der digitale Killerzug: in rasend schnellem Tempo erfahren wir zu Beginn wer so alles in diesem Zug sitzt, was ihn hergeführt hat und was derjenige so angestellt hat. Da droht man recht schnell die Übersicht zu verlieren, da aber die meisten Handlungsfetzen über kurz oder lang wieder zusammenlaufen ist dies nicht schlimm. Brad Pitt spielt einen Auftragsmörder in einem Zug voller schräer Killergestalten deren Wege sich mehrfach kreuzen und dann in nackte Gewalt ausarten. Trotzdem stgeht über allem die Markierung Comedy, denn trotz fetten Spaltermomenten und fiesen Gewaltspitzen liegt ein grundlegend witziger Ton über dem Film. Nur eben muß man sich damit abfinden daß alles drumherum aus dem Computer kommt: der Zug, die Actionszenen darin und daan und einige Umgebungen besitzen eine starke Künstlichkeit. Das passt aber dazu daß es eine eigene Welt ist, in der mitreisende sich icht dran stören wenn Leute in Abteilen kämpfen oder Leichen offen rumliegen dürfen. Mit hohem Tempo und Spaßfaktor eine der besten Gute Laune Nummern des Jahres!

Fazit: Am Anfang etwas überladen, spitzt sich aber auf einen großartigen Actionspaß zu!

Rating: ★★★★☆

Nope

Über einer bankrotten Pferderanch entdecken die Geschwister OJ (Daniel Kaluuya) und Emerald Haywood (Keke Palmer) ein unbekanntes Flugobjekt. Dies ist der Auftakt zu einer langen Reihe unerklärlicher Ereignisse …

Es gibt eben diese Titel bei denen man am besten nicht mal das Plakat anschaut. Dieser hier ist ein solcher. Das Konzept ist es vorrangig den Zuschauer im Ungewissen zu lassen was hier eigentlich Sache ist und worauf die Nummer final hinauslaufen soll. Wenn das dann klar ist hat man einen recht gewöhnlichen Handlungsablauf der aber ungewöhnlich und eigen inszeniert ist. Mich hat das zwar nicht so sonderlich mitgerissen, aber ich habe den entsprechenden Respekt für Jordan Peele und diese Art des Filmemachens. Und es werden sicherlich einige Leute sehr zufrieden aus der Nummer rauskommen.

Fazit: Die Ungewissheit macht den Reiz aus!

Rating: ★★☆☆☆

Buba

Jakob Otto (Bjarne Mädel) glaubt nach dem Unfalltod seiner Eltern daß er Gutes tun muß – allerdings wird er auch durch Bruder Dante (Georg Friedrich) stetig in kriminelle Machenschaften gezogen …

Hier öffnet sich eine Tür im filmischen Universum von „§How to sell Drugs online Fast“ und gibt einen Blick frei auf einen Bereich über den ch nie etwas wissen wollte. Bjarne Mädels prolliger Drogendealer war eine wunderbar effektive Nebenfigur in der ersten Staffel der Serie die aber auch ein verdientes (und krasses) Ende fand. Diese Figur jetzt in ihre Tiefen in Form eines Prequels zu durchleuchten erscheint mir nicht nötig, da man daraus kaum etwas wesentliches für die Serie entnimmt. Es ist halt einfach ein Gimmick wenn diverse Darsteller und Charaktere der Srie in Cameos auftauchen, ansonsten ist es eben ein netter, kleiener Film über ein paar kauzige Ganoven und ein albernes Umfeld. Macht Spaß ergänzt – bereichert aber nicht.

Fazit: Alberner und mitunter heftig brutaler Gangsterfilm der die Serie unnötig untermauert!