Die Känguru Chroniken

Der mittellose Künstler Marc-Uwe (Dimitrij Schaad) erhält eines Tages Besuch von einem Känguru (Marc-Uwe Klingt) das spontan bei ihm einzieht. Gemeinsam wollen sie gegen den bösartigen Bauunternehmer Dwigs (Henry Hübchen) vorgehen …

Hier bin ich wohl auf einer fremden Party gelandet: ich habe bis zur Veröffentlichung des ersten Trailers noch nie von der Thematik gehört, dabei ist dies eine sehr erfolgreiche Buchserie die schon einige Ausgaben hervorgebracht hat. Dieses wird nun in eine Filmform gepresst und ch merke schon in der Anfangsszene mit entsprechendem Off Kommentar daß der Humor mit nicht liegt. Und der Film der dann folgt gab mir auch keine wirkliche Geschichte mit. Das mag daran liegen daß hier einzelne Aspekte der Bücher mit Gewalt in eine fortlaufende Handlung gepresst wurden. Diese handelt vom Kampf gegen einen Bauherren die immerhin schick gefilmt ist. Das eigentliche Problem ist aber wohl daß die Idee eines quasselnden Kängurus welcher jeder wie einen Menschen behandelt eine witzige Idee ist wenn ma sie so notiert, als ernsthaft erzähler Spielfilm aber nicht hinhaut. Zumindest für mich waren lediglich ein paar einzelne, seltene Sprüche amüsant, der ganze Rest verstörender und nicht eindeutiger Kram.

Fazit: Eigenwilliger Film für ein bestimmtes Kernpublikum

Rating: ★★☆☆☆

Hanau

Im Februar begeht ein rechtsradikaler Wahnsinniger einen brutalen und blutigen Amklauf in Hanau …

Zu diesem Film sind viele Vorwürfe an Uwe Boll gemacht worden, die ich komplett verstehen kann. Nach anschauen des Films möchte ich aber sagen daß zumindest ein paar Punkte nennenswert sind. Vor allem bekommt Boll Respekt für einen Aspekt des Drehbuchs: der Film gibt mit 95% Genauigkeit endlos lange Monologe des Täters wieder. Sich diesen Rotz anzuhören und in die kranke Gedankenwelt eines verdrehten Menschen rein zu finden tut schlichtweg weh. Sich damit länger als nötig zu befassen muß eine Menge Überwindung kosten. Außerdem behauptet man schnell daß Boll so einen Vorfall als Actionszenario ausnutzt, dem ist aber nicht so. Ob der Amoklauf korrekt gezeigt wird kann ich nicht beurteilen,er wird aber knapp nd sachlich gezeigt. Bolltypisch brutal, aber nicht auf Show oder sonstige Effekte ausgelegt. Wer sich ein wenig mit Boll als Mensch befasst weiß: im Kern hat der Mann sehr viel verstanden was er mit sehr viel Wut versucht auszudrücken. Und es lohnt immer ihm zuzuhören, selbst wenn man gewisse Punkte nicht teilt. Ob man sich dann deswegen Hanau anschauen mag liegt bei einem selbst. Ekel, Abscheu und eine furchtbare Welt(sicht) findet man hier – aber auch den Versuch eines Regisseurs auf etwas hinzuweisen.

Fazit: Der Film ist wohl aus einer ehrlichen Absicht heraus entstanden, verprellt aber mit Look und Ansatz viele Zuschauer!

Rating: ★★☆☆☆

Hocus Pocus

Als Teenager Max (Omri Katz) in der Halloween Nacht eine alte, magiche Kerze entzündet erweckt er damit drei bösatige Hexen (Bette Midler); (Kathy Najimy) und (Sarah Jessica Parker) zu neuem Leben. Diese haben es schnell auf Max Schwester Dani (Thora Birch) abgesehen …

Eigentlich ist nicht s besonderes an dieem Film, aber es gibt zahlreiche Umstände die ihm Charme verleihen: aus heutier Sicht ist der Film, der Look nd die Machart geradezu putzig und man kann verstehen daß der Film einerseits ein Flop zum Zeutpunkt seines Erscheinens war, ebenso ergibt es aber Sinn daß der Film nach und Nach zum Halloween Klassiker wurde. Bette Midler sagte daß dies ihr liebster Film sei den sie je gedreht hat, auch das erscheint plausibel da sie als bösartge Hexe ein absurdes Overacting an den Tag legt welches seinesgleichen sucht. Und der film an sich ist auf dem Level der Kidnerfilme geradezu absurd brutal. Deswegen lohnt dieses bunte Kleinod definitiv einen Blick – nicht zuletzt weil Disney + nach 30 Jahren mit den Originaldarstellern ein Sequel an den Start gebracht hat.

Fazit: Bunter Unsinn voller Overacting!

Rating: ★★★☆☆

Jagdsaison

Eva (Rosalie Thomass) muß sich notgedrungen mit Bella (Almila Bagriacik) arrangieren, welche die neue Partnerin ihres Ex-Mannes ist und auch noch zu ihrer besten Freundin Marlene (Marie Burchard) eine Bindung aufbaut. Daher begleitet Eva die beiden zu einem Wellness Wochenende …

Der Film ist ein deutsches Remake eines dänischen Werkes aus dem Jahr 2019, dieses habe ich aber nie gesehen. Es fällt leicht in der Hand des Trailers als typische, deutsche Komödie abzustempeln. Im Kern geht es um drei Hauptfiguren, die ganz schön viel Kummer und Unzufriedenheit am Hals haben welche auch untereinander ausgesprochen wird. Der Fokus liegt aber dann doch eher auf oberflächlichen Gags und ein paar typischen Pointen wie sie eben der Trailer raushaut. Eigentlich hat der Stoff echtes Potenzial für Drama bleibt aber stetig an der Oberfläche und erzählt lediglich ein paar laue Lacher. Schade, da er sich in manchen Momenten doch etwas mehr traut als man im ersten Moment erwarten würde.

Fazit: Ein paar Lacher, aber eigentlich nutzt der Film das aufgebaute dramatische Potential nahezu gar nicht

Rating: ★★☆☆☆

The Gray Man

Court Gentry (Ryan Gosling) war als CIA Agent stets für gezielte Tötungen zuständig. Als er aber von seinen Auftraggebern in den Ruhestand versetzt werden soll hängt sich der ehemalige Kollege Lloyd Hansen (Chris Evans) an seine Fersen …

Das Spionage ein sehr schmutziges Geschäft ist wurde uns schon oft filmisch vorgeführt. Hier wird dies nun um eine weitere Version ergänzt, aber nicht erweitert. Die Story eines Auftragskillers der Regierung welcher plötzlich die eigenen Leute gegen sich hat ist eine absolute Thrillerblaupause, frei von Überraschungen, Wendungen oder sonstigen Überraschungen. Die einzige Besonderheit besteht in den Mitwirkenden: die Russo Brüder auf dem Regiestul, vor der Kameras agieren Stars wie Chris Evans, Ryan Ggosling, Billy Bob Thornton und Ana de Armas. Außerdem stand den Mitwirkenden eindeutig ein etwas höheres Budget zur Verfügung so daß die passierende Daueraction immerhin quhalitativ sehr hochwertig präsentiert wird. Trotzdem: wirklicher Spaß kommt hier nicht auf. Nur das fade Gefühl von Wiederholung.

Fazit: Absolute Standard-Agentenstory, lediglich prominent aufpoliert!
Rating: ★★★☆☆

Warten auf Bojangles

Camille (Virginie Efira) und Georges (Romain Duris) tanzen zu ihrem Lieblingslied „Mr. Bojangles in eine turbulente Ehe – hinter der ein gigantischer emotionaler Absturz lauert …

Exzess der weht tut: eder Film beginnt wie eine leichtfüssige, französische Komödie in der zwei Over the Top Figuren sich kennenlernen und eine schnelle Liebschaft eingehen. Das könnte ine txypische, überzeichnete Nummer sein, hat aber System. Im weiteren Verlauf sehen und erfahren wir wie es um insbesondre die weiliche Figu wirklich steht: deren Hang im Überschuß zu leben, emotional wie auch sonst auf allen Wegen, ist mit einem gesunden Leben und der Realität nicht überein zu bringen und hintger der Fassade wartet ein bodenloser Absturz. So wird der Film vom leichtfüssigen Lustspiel zu einem knüppelharten Drama in dem es stetig weiter bergab geht. Michhaben die Darsteller dabei nicht wirklich gekriegt und gefesselt, ebenso wäre dies sicherlich zugänglicher geworden wenn es mir vertraute US-Darsteller gewesen wären. Trotzdem geht ds Konzept in weiten Teilen sehr gut auf.

Fazit: Emotionale Reise die auf dem Höhepunkt beginnt und sich stetig bergab fortsetzt!

Rating: ★★★☆☆

The Northman

Wikingersohn Amleth (Peter Saarsgard) muß als Kind den Mord an seinem Vaer (Ethan Hawke) mitansehen. Er wächst zu einem harten Krieger heran und sucht Rache für die Tat …

Robert Eggers ist einer dieser Filmemacher von denen ich zwar Respekt, aber keine Begeisterung habe. The Vvitch war ein unfassbar intensives Kinoerlebnis, der Leuchttum hat mich nur bedingt erreicht und auch bei diesem, den ich nur daheim schauen konnte teilte sich das Erleben. Die barbarische Atmosphäre die über allem liegt, eine unglaubliche Schwere und die heftige Brutalität erzeugen ein intensives Filmereignis, welches effektiv und schockierend wirkt. Die Handlung ist dabei nur eine einfache Rachestory, mit ein oaar kleinen Twists drin. Man muß sich fragen ob einem dies reicht: ein pures Gemetzel und jede Menge düsterer, berauschender Bilder. Viel mehr bekommt man bei über zwei Stunden Lauflänge nicht.

Fazit: In Punkto Atmosphäre und Härte absolut gelungen, inhaltlich aber schlicht gehalten!

Men

Harper (Jessie Buckley) zieht sich aus der Stadt zurück und eine Tragödie zu verarbeiteen. In den Wäldern, in denen sie hockt zieht aber schnell eine unbekannte Bedrohung auf …

Man kann es wohl einfach oder sehr kompliziert sehen und sagen: Männer sind schlimm, Männer sind die Seuche. Diese Erfahrung macht die Hauptfigur in einem ungemein Stimmungsvollen Titel. Eine Frau, die einfach nur etwas Ruhe in einem ruhigen Landhaus sucht trifft auf diverse Männer, die allesamt auf eigene Weise bedrohlich, übergriffig oder sonstwie unangenehm werden. Das führt zu langen, endosen Szenen die recht schnell die grade Linie einer Geschichte verlassen und zum totalen Mindfuck führt. In den letzten zwanzig Minuten kann absolut alles passiere und alle Fesseln fallen. Das ergibt oftmals wenig Sinn, das vestört und entsetzt – aber es lässt nicht kalt.

Fazit: Atmosphärisch dichter Trip in den Wahnsinn

Rating: ★★★★☆

Thor – Love and Thunder

Thor (Chris Hemsworth) sucht nach einem Sinn im Leben. Das ändert sich als seine Ex Jan (Nathalie Portman) ebenfalls zum Donnergott wird und der bösartige Gorr The God Butcher (Christian Bale) zu einer tödlichen Gefahr wird …

Obwohl es in Marvels MCU seit „Avengers Endgame“ einige weitere Titel gegebenhat schließt dieser hier exakt an das dortige Ende an: Thor zieht mit den Guardians durch die Gegend. Wie zu erahnen war ist dies aber schnell gelaufen und der Donnergott wandelt auf einer Solomission. Er mu0 Christian Bale aufhalten der als Götterschlächtet durch die Gegend zieht. Dabei zappt Thor einfach nur durch diverse digitale Kulissen und Schauplätze und darf dabei viel Herumalbern. Dabei sind sitzende Lacher drin und einige kreative Einfälle, aber leider kein runder Film: so albern wie in manchen Szenen gekalauert wird, so ernstgeht es dann an anderen Stellen zu – und die Balance zwischen Spaß und Ernst stimmt nicht. Ansonsten stimmt mit Chris Hemsworth und dem technischen Part soweit alles – man merkt eben nur das dieses Thema starke Abnutzungserscheinungen hat. Insbesondere wenn man zum Schluß nicht das Gefühl hat eine Geschichte durchlaufen zu haben.

Fazit: Wie eine Thor Sketchshow: teils zu lustige Szenen treffen auf zu ernste und die Balance geht flöten!

Rating: ★★★★☆

Monsieur Claude und sein großes Fest

Claude (Christien Clavier) hat seinen Frieden mit seinen Schwiegersöhnen geschlossen, ist aber genervt durch deren ständige Anwesenheit. Der wahre Streß ist aber die Vorbereitung einer feuer zum 40. Hochzeitstag …

Erfreulich zeitsparend: wenn man sich den Trailer anschaut hat man bereits den ganzen Film gesehen, inklusive Schlußszene. Und der Weg dorthin verläuft zu keinem Zeitpunkt anders als man es erwartet: die aus zwei Filmen bekannten Charaktere kommen für ein großes Familienfest zusammen, das wars. Nur daß diesmal alle noch weitere Verwandte anschleppen und somit die Figurenzahl ins endlose wächst. Andererseits wird damit nicht viel angefangen. Es gibt ein paar harmlose, kleine Gags die manchen Figuren angehangen werden, da es aber keinen Fokus gibt verschwindet manchmal selbst Clavier minutenlang aus dem Film. Der Rest ist eine typische „Familienfest“ Komödie mit etablierten Figuren, aber frei von sitzenden Gags oder erinnerungswürdigen Momenten. Selbst wenn jemand die Reihe mag könnte dieser letzte Teil vor allem zahnlos und bleich wirken.

Fazit: Weichgespülte dritte Runde mit zu vielen Figuren und keinem Fokus

Rating: ★★☆☆☆