Lightyear

Dem Astronauten Buzz Lightyear unterläuft ein Fehler durch den den ein Schiff auf einem fremden Planeten strandet und nicht mehr wegkommt. Während die Wissenschaftler eine Kolonie errichten sucht Buzz stetig nach einem Weg den Planeten zu verlassen …

Der 5. Toy Story Film? Nein, auch wenn das Marketing natürlich in diese Richtung schielt. Es ist einfach der Film den die Figur Andy gesehen hat und dessen Hauptfigur er als Spielzeug haben wollte. Für sich genommen ist der Film komplett freistehend. Er ist ein im Kern recht ernst gehaltener Science Fiction Film für Kinder in dem eine Raumschiffcrew auf einem fremden Planeten strandet und einer unter ihnen stetig versucht wieder von dort wegzukommen. Die Story hat sehr viele witzige Anteile, ulkige Nebenfiguen und eben das Zeug was einen Film Kindergerecht macht, ist aber eben doch überraschend nüchtern und ernst, insbesondere in einigen emotionalen Momenten. Die Geschichte ist actionreich und optisch in höhstem Produktionsstandard aufbereitet. Also eigentlich nichts über das man sich beklagen könnte. Ich habe nur ein Problem damit daß Hauptfigur Buzz zwar nichtunsympathisch, aber recht unterkühlt daherkommt. Ebenso ist der zum Ende hin auftauchende Antagonist stark ausgelutscht.

Fazit: Wie eine gute Star Trek Episode für Kinder – sehr sympathisch, aber etwas unterkühlt.

Rating: ★★★☆☆

Massive Talent

Die Glanzzeiten von Nicolas Cage (Nicolas Cage) sind vorbei und er ist hat große Geldsorgen. Daher geht er auf das Angebot des Milliardärs Javier Gutierrez (Pedro Pascal) ein und soll bei dessen Geburtstagsparty erscheinen …

Es ist nicht die Schuld des Films das er mir nicht das gibt was ich erwartet oder mir gewünscht habe. Als alter Nicolas Cage Fan hatte ich mir ein feuriges Insiderfest voll entsprechenden Anspielungen gewünscht. Leider glaube ich daß der Film nicht für Nicolas Cage geschrieben wurde, sondern einfach nur ein Skript darststellt in dem ein Schauspieler in einen Gangsterplot verwickelt wird. Da dann Nicolas Cage zur Verfügung stand wurden in paar Szenen und Gags dem angepasst und zum Beispeil der Gag ergänz daß Cage stetig mit sich selbe bzw. einer jüngeren Version von sich redet. Allerdings wechselt die Story dann scpäter fließend in einen typischen Actionplot der zwar weiterhin flache Witze raushaut, aber relativ gemächtlich verläuft. Am Ende ist das alles nicht langweilig und hat seine Momente, aber es ist eben nur ok. Und bei dem was sich hier ankündigte ist nur „Ok“ einfach schade.

Fazit: Sehr gängiges Skript welches manchmal den Fokus wechselt und weniger Insidergags enthält als der Trailer suggeriert.