The Father

Anthony (Anthony Hopkins) ist erin stolzer, alter Mann der sich trotz fortschreitender Demenz weigert Hilfe von seiner Tochter Anne (Olivia Colman) anzunehmen, Dann aber plant diese ihren Umzug nach Paris …

Anthony Hopkins ist ein Darsteller der nichts mehr bewisen muß – umso schöner wenn er sich in unangenehme, herausfordernde Rollen begibt. Hier ist es die eines verzweifelten, dementen Mannes dessen Umfeld zerfällt. Wir erleben den Verlust der Orientierung und der Zusammenhänmge aus der Sicht der Hauptfigur. Dadurch wirkt der Film wie das Zusammenstellen diverser Szenen die logisch keinen Sinn ergeben, aber das ist ja der Sinn und die Absicht hinter allem. Es macht betroffen und definitiv keinen Spaß beim Anschauen, hat aber einen Wert und eine gewisse Wichtigkeit. Sicehrlich nicht der Film den man zum Vergnügen schaut, aber einer, der einen nicht kalt läßt.

Fazit: Zwar nicht geradlinig (weil es im Sinne der Geschichte ist), aber die Verzweiflung der Hautfigur überlädt sich auf den Zuschauer, bis hin zum tränenlastigen Finale!

Rating: ★★★★☆

Sing 2

Buster Moon plant eine ultimative Bühnenshow. Dazu muß er aber einen neuen Veranstaltungsort finden was nur mitd er Hilfe seines bunten Teams gelingen kann …

Der Tiktok Film und die Versinnbildlichung des Begriffs „Sequel“: der für sich genommen recht putzige „Sing“ bekommt ein Sequel welches auf der üblichen Strichliste die üblichen Punkte abhakt. Das bedeutet: alle Figuren sind wieder dabei, die Story ist simpel und dient nur dazu kurze, heftige Tanzeinlagen und populäre Musikstücke ein und unterzubringen. Die kleinen Handlungen sind kindgerecht einfach, es gibt einfache gute und böse Figuren und keine Gefahr den Überblick zu verlieren. Und es gibt eben die die Optik: dies ist ein Bildspektakel für die Leinwand, bei dem einen von der bunten Aufmachung irgendwann die Augen tränen. Es fehlt etwas an Herz weil das Kalkül hier zu jeder Zeit durchschimmert, aber für Kinder ist das Ding sicherlich ein bestens funktionierender, guter Spaß.

Fazit: Volle Ladung für Auge, Ohr und kindlichem Herz welches einem inhaltlich nicht allzuviel abverlangt.

Rating: ★★☆☆☆

The Black Phone

Ein sadistischer Mörder (Ethan Hawke) entführt den 13jährigen Finney Shaw (Mason Thames). In seinem Verließ entdeckt Finney daß er auf deinem dortigen Telefon die Stimmen von früheren Opfern hören kann …

Scott Derickson ist nicht gerade ein Regiestar, hat aber mit dem heftigen Schocker Sinister und dem ersten „Dr. Strange“ Film nennenswerte Werke abgeliefert und gezeigt daß er auch eine gewisse „Größe“ erschaffen kann. Das kommt diesem hier zu Gute, da das Drehbuch absoluter Durchschnitt ist und so vermutlich in einem unbedeutenden Netflix Film resultiert hätte. Die Story eines Jungend er von einem Irren entführt und in einem Keller gehalten wird hat zwar Potential, aber weder Schauwerte noch große Möglichkeiten wohin es gehen kann. Was es mit dem entsprechenden Black Phone auf sich hat verrät bereits der Trailer, was kein unfassbarer Spoiler ist, aber eben doch die Richtung vorgibt. Leider wird hier sehr vieles einfach unerklärt gegeben: Ethan hawke spielt das Mörderscheusal, wird aber nicht beleuchtet. Man erfährt nicht wer er ist und was seine Motive sind, er tut was er tut. Ebenso die Fähigkeiten der Schwester die ins Übersinnliche gehen und woher die übersinnlichen Anrufe kommen. Wenn man das Hinterfragen ausknipst kann man sich auf den „Effekt“ konzentreiren und der fällt hier dochzufriedenstellend gut aus: es gibt einige sehr gut sitzende Jump Scares, ein paar gute Spannungspitgzen und einige sehr überraschende Gewaltszenen (etwa Schulhofschlägereien). Mit dem Flair der 70er und der Musik kann man am Ende mit all dem zufrieden sein, zumal Mason Thames in der Hauptrolle mehr als überzeugt.

Fazit: Ein banales Drehbuch was von seiner guten Regie aufgewertet wird, aber im Kern eine sehr simple Nummer ist

8rating: 3]

A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe

Anna (Sophie Rois) war einst eine erfolgreiche Schauspielerin, lebt aber mittlerweile alleine und hat nur noch ihren Nachbarn Michel (Udo Kier). Dann abr gibt sie dem jungen Adrian (Milan Herms) Nachhilfe und entwickelt Gefühle für ihn …

Ich respektiere Filme auch dann wenn ich sie nicht verstehe. Gerade bei Regisseurin und Drehbuchschreiberin Nicolette Krebitz bin ich mir sicher daß sie weiß was sie hier tut und erzählen wollte. Dennoch hat michd er Film komplett verloren, obwohl der Anfang nicht verkehrt war. Eine vom Leben gezeichnete Frau im vorgerückten Alter unterricht einen problematischen Jugendlichen, nur daß aus der Lehrer und Schüler Lage dann eine Beziehung entwächst. Ich kann zwar den Ablauf, aber an vielen Stellen den emotionalen Antrieb der Hauptfigur nicht verstehen. Etwa wenn sie dem Jungen im bademantel öffnet, ihn aber zurückweist, ihn an ihrer Tür jammern lässt um dann mit ihm in Urlaub zu fahren und sogar bereit ist Diebstähle mit ihm zu begehen. Das sit zwar alles sehr gut gespielt und hat mit Udo Kier auch einen kleinen Scene Stealer in einer Nebenrolle, im zunehmenden Verlauf werden die Handlungen der Hauptfigur aber stetig unklarer wodurch auch die Sympathie für sie mehr und mehr zurück geht. Das Lob welcher dieser auf Festspielen erhalten hat mag berechtigt sein – es hat mir den Zugang nicht erleichtert.

Fazit: Stark gespielt, aber inhaltlich ab einem gewissen Punkt nicht mehr in den Motiven nachvollziehbar

Press Play and Love again

Für Laura und Harrisonn ist es die große Liebe als sie sich begegnen – mit ihrer Leidenschaft für Musik legen sie ein Mixtape an bei dem sie jedem relevanten Moment ihrer Beziehung ein Lied zuordnen. Als Harrison bei einem Unfall stirbt mach Laura eine unglaubliche Entdeckung: sie kann sich durch das anhören des Tapes in die Vergangenheit versetzen und diese beeinflußen …

Eine unfassbare Kitschbombe die aber genau alles richtig damit macht: der Film baut in der ersten Hälfte die Stimmung und die sonstigen Umstädne eines Bravo Fotoromans auf. Eine unfassbar kitschige Love Story, zwei herzliche Hauptfiguren und das Ganze in absoluter Hochglanzoptik am Strand gefilmt – es ist wie Urlaub zum Anschauen. Dann kommt eben die Tragik und Trauer dazu wenn eine Hauptfigur aus dem Fil mfliegt und alles Glück zu Schmerz und Leid wird. Das funktioniert so gut weil eine entsprechende Fallhöhe aufgebaut wurde. Und dann beginnt eben der Zeitreise Teil bei dem man diskutieren kann über Sinn und Unsinn und Logik, aber dies hat bei einem Zeitreisefilm noch nie etwas gebracht. Es überrascht dabei wie viele Anteile aus dem Film „Butterfly Effect“ dann auftreten, wenn es um Dinge geht wie den Schmetterlingseffet, also daß kleinste Dinge wie auch nur Aussagen den Lauf der Dinge beeinflußen können. Und es werden die üblichen Punkte abgeschossen daß man das hier und jetzt erleben muß, den Moment zu schätzen weiß und das manchmal die unscheinbaren Momente eben doch unglaublich wichtig sind. Mir einer genießlichen Laufzeit von 85 Minuten macht dieser dabei alles richtig.

Fazit: Hat zwar viele Sci Fi Anteile eienr Zeitreisestory, ist aber im Kern eine ungemein Effektive Schnulze mit Taschentuchbedarf und wunderschöner Hochglanzoptik

Rating: ★★★★☆