Hustle

Basketball-Scout Stanley Beren (Adam Sandler) ist auf dem absteigenden Ast – bis er in Spanien ein junges Talent findet. Ohne Rücksprache und Genehmigung lässt er seine Entdeckung spielen …

Seitdem Adam Sandler sein filmisches Schaffen auf Netflix austobt bedient er all e Genres. Vorrangig sind es immernoch seine Blödelfilme wie „Hubie Halloween“; aber ebenso hat er sich Anerkennung als Darsteller mit dem Thriller „Der schwarze Diamant“ verschafft. Auch Hustle schlägt dann in die Charaktersdarstellerkerbe, aber weniger als gedacht. Eigentlich spielt Sandler einfach einen netten Kerl, keinen furchtbaren Zyniker oder einen restlos kaputten Typen, aber eben einen der müde ist und sich nochmal beweisen möchte. Als Talentscout findet er dann ein beeindruckendes Jungtalent und bildet dieses aus – und dann wird jedes Sportfilmklischee auch ausgetobt. Da der Film aber zu keinem Zeitpunkt laut wird bleibt das aber alles klein, bescheiden und harmlos, aber auch ohne besondere Effekte. Der Film bleibt nett, harmlos und auf liebenswerte Weise menschlich, hat aber nichts zu bieten was unfassbar i Gedächtnis haften bliebe.

Fazit: Die totale Blaupause eines Sportfilms – und für Adam Sandler eine angenehme Rolle die er anscheinend richtig gerne spielt!

Rating: ★★★☆☆

Jurassic World – Ein neues Zeitalter

Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) kommt einr Umweltkatastrophe auf die Spur und ermittelt zusammen mit Alan Grant (Sam Neill). Derweil müssen Owen (Chriss Pratt) und Claire (Bryce Dallas Howard) ein vermisstes Raptorbaby wiederfinden …

Man ist hier geneigt etwas Unfaires zutun, nämlich diesen Film neben das unantastbare Original zu stellen und Vergleiche zu ziehen. Da kann dieser neue Teil nur unterliegen. Auf der anderen Seite mu0 er sich dies Gefallen lassend a er sich im Marketing als das präsentiert auf das von Anfang an alles hingelaufen ist. Dies ist schlichtweg falsch. Der Film versumt seine Chance um seinem Titel gerecht zu werden. Wir haben nun eine „Jurassivc World“, eine Welt in der Menschen und Dinosaurier gemeinsam leben und es entstehen viele kleine Dinge daan die sehr interessant sind: ein Schwaqrzmakt für seltene Arten oder eben das Auftauchend er Dinos an alltägliochen orten. Der Film bringt dann aber eine ganz neue Bedrohung auf und bastelt dazu zwei Handlungsstränge: in einem haben wir die Figuren der World Filme, Pratt und Bryce Dallas Howard, die nach verschwunden Personen suchen, in der anderen haben wir die Figuren der alten Filme die einem Geheimnis nachgehen. Wir als Zuschauer wissen allerdings die ganze Zeit was da vorgeht und wie die Handlungen zusammengehören, im Film begegnen sich diese erst nach zwei Drittel. Dabei wird eine absolut routinierte Mischung aus Agententhriller und Actionszenen abgefahren in denen halt Dinosauerier sind. Da liegt eben die große Schwäche: wenn Menschen und Dinos aufeinander treffen, gerade wenn die Menschen dabei wehrlos sind entstehen die größten Spannungsmomente. Wenn aber Dinosaurier wie Drohnen abgesetzt und losgehetzt werden hat das mit dem eigentlichen Ursprungsgedanken nicht mehr viel zu tun und erzeugt absolut triviale Action, die auch noch dadurch hässlicher wirkt daß hier eindeutig auf Green Screen und nicht auf Locations gesetzt wird. Die Dinosaurier an sich sind charakterlos, tauchen wie in einer Geisterbahn auf um eben im entsprechenden Moment vor Ort zu sein, einen eigenen Charakter bekommen sie (außer altbekannten Figuren wie z.B. dem T-Rex) nicht. Immerhin gibt der Film zum Ende jenes was Fans sich wünschen und bringt die alten und neuen Figuren zusammen. Dabei entstehen ein paar charmante Momente, aber eben nichts unfassbares und nichts was mit dem alten Film mithalten kann. Und ohne das Ende zu verraten: es war sicherlich nicht so daß im Konzept von „Jurassic Park“ einmal vorgehen war daß dies so endet.

Fazit: Für sich genommen ein passabler Actionfilm und nichtmehr – als Teil der Jurassic World Reihe enttäuischend

Rating: ★★★☆☆