Mit Hund und Herz

Der pensionierte Pfleger Dave (Dave Johns) geht jeden Tag mit seiner Hündin spazieren. Dabei lernt er die ebenfalls ältere Fern (Alison Steadman) kennen – aus der flüchtigen Begegnung entwächst bald eine gute Freundschaft. Allerdings haben beide emotionale Lasten aus ihrem Leben zu schleppen …

Wieder mal ein Meisterwerk deutscher Titelfindung ,da der Filme im Original „23 Walks“ heißt und das eigentlich auch die Handlung ist. Zwei ältere Herrschaften lernen sich kennen und machen insgesamt 23 Spaziergänge. Hunde sind dabei zwar stetig zugegen und spielen auch eine relevante Rolle, sind aber dann ab dem letzten Drittel nicht mehr so stark in Zentrum. Es ist eine Altherren Romanze in der sich zwei über 60-Jährige begegnen und unglaublich vorsichtig annähern, die Vorsicht begründet sich in den Verletzungen und Erlebnissen der Vergangenheit. Ich bin selber nicht in diesem Alter und kann das in dieser Tiefe nicht nachempfinden, glaube aber schon dass dem ganzen eine hohe Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit innewohnt und der Film durch seine unspektakulär Herangehensweise gerade den richtigen Zuschauern ins Herz treffen kann. Mit gutmütigen Figuren und Problemen die man sich wirklich vorstellen kann fühlt der Film seine Laufzeit, abseits von jedwedem Kitsch. Deswegen es ist sicherlich nur ein Interesse von einem kleinen Publikum gegeben aber diese können hier wirklich einen wunderschönen kleinen Film vorfinden.

Fazit: Redseliger Rentner Film der zwar keine spektakulären Inhalte aber Herz und Glaubwürdigkeit bietet

Rating: ★★★★☆

Texas Chainsaw 3D

Heather Miller (Alexandra Daddaio) erbt ein altes Haus und fährt mit einigen Freunden dorthin um es sich anzuschauen. Sie merkt schon bald daß es dort ein düsteres Geheimnis gibt – und einen alten Bekannten mit einer Kettensäge …

Schmeiß alles raus was war – dieser Film eröffnet mit den letzten Szenen aus dem Ursprungsfilm und nimmt isch als direktes Sequel und schmeißt damit alles aus dem Fenster was zwischenzeitlich gewesen ist. Keine schlechte Sache, die aber in keinem nennenswerten Film mündet. IM Kern bleibt alles beim Alten: ein paar Jugendliche landen im abgelegenen Ödland unf werden anisolierter Stelle von dem verrückten mit der Kettensäge gejagt und dezimiert. Dabei gibt es die obligatorischen, aber extrem effektiv umgesetzten Kills und einige Spannungsmomente. Dies ist sicherlich nicht der Film den man isch beim Original 39 Jahre vorher ausgedacht und gewünscht hat, im Rahmen der Umstände macht dieser aber alles korrekt. Zumindest Fans von kurzweiliger Horrorkost dürften nichts zu klagen haben.

Fazit: Die Story ist schlicht, viele Motive wiederholen sich,

Rating: ★★★☆☆

Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische!

In Pontypandy passieren unerklärliche und merkwürdige Sichtungen die auf UFOS hindeuten. Für Feuerwehrmann Sam und seine Leute bedeutet dies eine Reihe spektakulärer Einsätze …

Das hier kommt mir dann wirklich wie ein Film vor, da er zwar weiterhin Einsatz an Einsatz reiht, aber eben doch eine komplette Story üer seine 60 Miuten erzählt. Die Schlußwendung, was es mit den Außeridrischen auf sich hat ist dann am Ende glatt ein richtiger Twist, zumindest für kleine Kinder. Als erwachsener Zuschauer ist auch diese Nummer vollkommen spannungsfrei, aber ebenso kurzweilig und harmlos. Letztlich ein Film der voll auf dem Level der Serie bleibt.

Fazit: Alles wie immer in Potypandy – für kleine Kinder ist die überlange Serienfolge sicherlich ein Hit

Rating: ★★★☆☆

RRR

Als ein paar britsiche Herren ein kleines Kind aus einem Dorf entführen wird Bheem (N.T. Rama Rao Jr.) ausgesendet um es zu finden. Dabei stößt er auf Raju (Ram Charan) der ihm vermeintlich hilft, in Wirklichkeit aber für die Briten arbeitet …

Ich habe schon früher mal ein paar indische Filme gesehen und weiß daß sie mit meinen Sehgewohnheiten nicht kompatibel sind. Da mir dieser aber dennoch als großer Spaßfilm verkauft wurde habe ich mir die drei Stunden genommen und nicht bereut. Ich werde nun aber sicherlich nicht zum Fan mutieren oder ständig diese Titel schauen; daß sich dieser hier aber zu einem kleinen Hit ghemausert hat ist mir klar. Die absurde Mischung aus Tanz, einer Intrigenstory, der siche nach einem vermissten Kind und absoluter Oer-the Top Action hat Charme und einen Reiz dem man sich nicht enziehen kann. Ebenso gibt es eine entsprechende Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren die gut funktionoert. So muß man halt etwas Geduld mitbrigen, wird aber am Ende mit einem abgedrehten Filmspaß belohnt der wirklich gänzlich alles kontert was man in letzten Jahren so hat sehen können.

Fazit: Over the Top Action mit einer breiten Story und epischer Lauflänge – ungewöhnlich, aber ein großer Spaß!

Rating: ★★★★☆