Der schlimmste Mensch der Welt

Comic-Zeichner Aksel (Anders Danielsen Lie) möchte mit seiner Freundin Julie (Renate Reinsve) Kinder haben, die übraus launische Frau möchte dies aber nicht. Sie stürzt sch statt dessen in eine chaotische Beziehung mit Eivind (Herbert Nordrum) …

Eine Frau um die 30 die in Oslo lebt und nicht weiß was sie im Leben will – das reicht hier schon um zwei Stunden Film zu füllen. Man verfolgt diese Figur, sei es bei Parties, bei langen Gesprächen, bei diversen Jobs und unsbesondere bei Beziehungen. Dort reibt sie sich auf zwischen einem konservativem, netten Mann der aber Familie wünscht, und einem jungen, unbedarftn der ihr sehr ähnelt. Eigentlich geht es nur darum aus dem vollten Angebot aus Möglichkeiten ja keines auszulassen. Mit diesem Gefühl kann ich mich selber nicht identifizieren, kann aber schätzen was der Fil dabei und damit macht: sehr lebensnahe, echt wirkende Dialoge und eine schwer fassbare Hauptfigur die man aber dennoch irgendwie mögen kann. So entwickelt sich ein dialoglastiger nd langer Film, der aber aus dem unscheinbaren eine gewisse Faszination gewinnt.

Fazit: Redselig, aber sehr nah an glaubhaften, wahr wirkenden Situationen!

Rating: ★★★★☆