Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Der mächtige Zauberer Dr. Strange (Benedict Cumberbatch) muss sich einem gefährlichen Gegner stellen, der Gottheit Shuma-Gorath. Dabei stehen ihm sein Gefährte Wong (Benedict Wong) und Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) zur Seite …

Der Film macht in zwei Stunden was diverse Disney + Filme in sechs veranstaltet haben: sie nehmen die vertraute Hauptfigur, isolieren sie und bringen sie in ein vollkommen eigenständiges Universium, eine eigene Geschichte die it der Haupstory des MCU kaum etwas zu tun hat. Dabei wird hier auf die optische Brillianz des Regisseurs zurückgegriffen der für Marvelverhältnisse echt freidrehen darf: Sam Raimi tobt sich hier in einem optischen Feuerwerk aus in dem auch mal die ein oder andere Kamerafahr a la Tanz der Teufel vorkommen darf. Allerdings ist Magie wieder mal zu allmächtig so daß immer im entscheidenden Moment die Lösung herbeigeholt werden kann. Die Figuren sind allesamt solide, emotionale Momente sind aber rar gesät und neben der Optik bleibt kaum etwas entscheidend hängen. Immerhin gibt’s keinen Horrorfilm, aber wenige echte Sequenzen die aus einem solchen stammen können, keine unfassbare Überlänge und eben die Besonderheit daß ein spezieller Regisseur auch mal seine Markenzeichen unterbringen kann – weckt glatt Hoffnung für die Zukunft.

Fazit: Optisch brilliant, inhaltlich dünn ud ohne emotionale Bindung an die Figuren!

Rating: ★★☆☆☆