Phantastische Tierwesen 3 – Dumbledores Geheimnisse

Der Schwarzmagier Gellert Grindelwald (Mads Mikkelsen) sammelt neue Leute um sich die ihm folgen, Hogwarts-Lehrer Albus Dumbledore (Jude Law) stellt sich aber mit Newt Scamander (Eddie Redmayne) und dessen Freunden dagegen …

Ich bin an diesen Film endlos unverkrampft herangegangen: ich halte die Tierwesen Reihe für einen verzweifelten Versuch aus der Potter Thematik noch etwas Geld zu pressen und spätestens im zweiten Film hatte mich die Nummer komplett verloren, weil ich den Inhalten nicht mehr folgen konnte. Der neue Film generiert auch überhaupt keinen Hype und hatte maximal dadurch etwas zu Aufmerksamkeit dass Johnny Depp durch Mats Mikkelsen ersetzt wurde. Ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht mir die alten Filme noch mal anzusehen um in die Story rein zu kommen, weil ich wusste es würde mir nicht gelingen. Unter diesem Vorsatz machte mir der Film aber eine Menge Spaß: ich habe viele der Insider Anspielungen nicht in die Tiefe die sie haben verstanden, sehr wohl aber konnte ich den Film auf einer oberflächlichen Ebene genießen. Die Zauberwelt voller Fantasie ,aber die Story ist relativ einfach und oberflächlich und eigentlich passiert über den ganzen Film wenig. Der Trailer hat zwar große Actionszenen aneinandergereiht, diese verteilen sich aber wo die 140 Minuten Laufzeit und ansonsten ist das ganze relativ Redelastig. Es gibt auch keine Hauptfigur in dem Sinne, sondern mehr ein Ensemble aus dem ein paar sympathische Figuren herausstechen, insbesondere Jude Law als Dumbledore. Ich weiß aber nicht ob der Film den Fans der vorherigen genug gibt und auch das eventuell Finale darstellt, da es fraglich ist ob die Reihe noch fortgesetzt wird. Ich selber fand es Fluch und Segen des viele Stories aus den Vorgängern gar nicht mehr groß aufgegriffen werden, wodurch dieser eben so unverkrampft und leicht zugänglich ist aber gleichzeitig zeigt es dass die Reihe irgendwie planlos unterwegs ist

Fazit: trotz der Lauflänge kurzweilig und auch ohne tiefere Kenntnisse vergnüglich Fans mögen da in einer anderen Härte und Tiefe urteilen