The French Dispatch

Das amerikanische Magazin The French Dispatch wird in der französischen Stadt Ennui-sur-Blasé produziert. Der CHef Arthur Howitzer Jr. (Bill Murray) ist nun verstorben – und seine Angestellten erinnern sich an Erlebnisse aus der Zeit zurück …

Wes Anderson und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr, aber ich darf ihn trotzdem möge und respektieren. Ich habe mir nahezu alle Filme von ihm angeschaut und bin jedes Mal aufs neue begeistert davon wie wenig Zugang ich in seine Werke bekomme. Ich habe aber viel Respekt: vor dieser eigenen Art bei der jede Szene wie ein Gemälde ausschaut, vor der unfassbaren Besetzung die er in jedem Film zusammen kriegt und der konsequenten, knallharten Art seinem Stil treu zu bleiben. Auf diesem Level dürfte French Dispach der „Anderson-artigste“ Titel ever sein – das bedetet für Fans ein Hit, für alle anderen sehr schwer zu händelndes Ding.

Fazit: Kunstfilm für Fans und abgedrehte Episodennummer die für Nichtkenner strapaziös werden könnte.

Rating: ★★★☆☆

Jackass Forever

Johnny Knoxville und sein Team versuchen ein weiteres Mal eine ganze Reihe an gewagten Stunts und schrägen Manövern …

Ob man hiermit etwas anfangen kann oder nicht liegt letztlich bei einem selbst. Ich selber war nie ein großer Fan von Jackass, habe aber immer mal wieder einzelne Clips im TV gesehen (später auf YouTube) und habe auch alle drei Vorgänger Filme gesehen. Eine Wiedervereinigung der Truppe habe ich nicht gebraucht, aber hier ist sie nun mal und sie liefern das was man erwartet. Allerdings in der gealterten Version. Aus der Distanz wirken die Dinge insgesamt nicht mehr zeitgemäß, aber es ist eine Menge Nostalgie dabei diese Gestalten noch einmal zusammen zu sehen. Die Clips variieren von tollen Stunts über puren Masochismus bis hin zu reinem Ekel und generell gibt es hier nichts was man in irgendeiner Form nicht schon in der Show gesehen hat. Jeder dürfte irgendwann irgendwo eine Berührung mit der Thematik gehabt haben und daraus für sich entscheiden können ob man sich diese weitere letzte filmische Version antun mag. Wenn man es tut kann man durchaus viel Spaß haben vor allem wenn man es mit den richtigen Leuten macht aber wenn man dem Thema bislang nichts abgewinnen konnte wird man es auch hiernach nicht können.

Fazit: Runder Abschluss einer sehr speziellen Reihe in der Nostalgie unterschwellig dominiert

[rating: 39

Texas Chainsaw Massacre

Lia (Eslie Fisher) will mit mehreren Freunden in einer runtergekommenen Stadt ein Restaurant eröffnen. Als dort die verrückte Mrs mc( Alice Krige) abtransportiert wird kommt es zu einem tragischen Unfall – und ihr wahnsinniger Sohn (Mark Burnham) beginnt einen blutigen Rachefeldzug …

Wieder einmal ausgewichen: der Film ist ein Sequel zum Originalfilm, bringt auch eine Figur von damals zurück (wenngleich die Darstellerin wechseln mußte) und lässt alles aus was sonst geschehen ist. Allerdings ist die Figur Leatherface keine die eine unglaubliche Story zu bieten hat. Der Film weiß aber dieses und löst es konsequent: bei einer Lauflänge von 82 Minuten verzichtet er drauf seine Figuren aufwendig einzuführen, sondern startet nach gut 20 Minuten das große Massaker. Danach hat man eine gute Stunde in der Leatherface durch die Gegen rennt und alles abschlachtet was ihm vor die Säge kommt Das Tempo ist hoch und ebenso ist es der Blutgehalt. Für einen Netflixfilm überrascht es wie viele Innereien hier zugelassen wurden. Ansonsten ist der Film eben das schnelle Häppchen für Horrorfans mit dem man auch alsa Nicht Kenner der Serie klarkommen kann.

Fazit: Kurz, knapp, heftig – eine runde Sache für Horrofans!

Rating: ★★★★☆

Escape Room 2 – No Way Out

Zoey (Taylor Russell) und Ben (Logan Miller) sind dem tödlichen Escape Room in den sie geperrt wurden knapp entkommen. Die sadistische Firma Minos sperrt sie aber bald in ein neues, derartiges Szenario …

Ich habe  nur die Einblendung vermisst: neulich bei „Escape Room“. Der Film hakt die Vorfälle des ersten in einer kurzen Rückblende ab und geht dann in Teil 2 erneut in die vollen, wie bei einer Serie. Die Handlung ist eigentlich egal, es geht nur darum die Figuren aus dem ersten Film sowie ein paar austauschbare neue Charaktere erneut in die Probleme zu bringen. Und so dauert es nicht lange bis die Figuren sich durch ein hanebüchenes, aber effekteis Netz aus übersteigerten Escape Rooms kämpfen müssen. Man bekommt genau die gleiche Nummer wie in Teil 1i, allerdings mit noch mehr Tempo und ohne Atempause. Wem das zu blöd ist, der hat mein Verständnis, es geht aber ebenso klar hier das Hirn auszuschalten und den Rausch durchziehen zu lassen.

Fazit: Extremers Tempo welches auch über die Absurditäten und die Plattheiten hinweg rauscht.

Rating: ★★★☆☆

Reminiscence – Die Erinnerung stirbt nie

Detektiv Nick Bannister (Hugh Jackman) ist Experte für das Aufspüren von verschütteten Erinnerungen. Als er aber persönliche Gefühle für seine Klientin Mae (Rebecca Ferguson) entwickelt gerät alles aus den Fugen …

Ich kann diesen Film nicht so ganz in ein Genre einordnen: der Look und der Schauplatz eines überfluteten Miamis vermitteln das Gefühl eines Endzeittitels, die Story im Erinnerungen die man in einem Wassertank ansehen und abrufen kann hat Science Fiction Anteile und der Plot in dem ein Mann in den Erinnerungen einen Vorfall erforscht und auf stetige neue Hinweise stößt ist eine Detektivstroy. Alles zusammen ergeben einen eigensinnigen, speziellen Film der eindeutig teuer produziert ist, aber dennoch klein und für sich wirklt. Mit Hugh jackman als Protagonisten der den Film auch stetig aus dem Off kommentiert hat man aber die richtige Person um den Zuschauer rund zwei Stunden zu fesseln. Alles in allem nichts was besonders lange nachhält, baer das tut was es soll.

Fazit: Solider Genremix mit einigen sehr eigenen Dingen an sich, aber insgesamt spaßig.

Rating: ★★★☆☆

Uncharted

Schatzjäger Nathan Drake (Tom Holland) ist auf der Suche nach der sagenhaften Stadt von El Dorado. Danei hilft ihm sein Mentor Victor „Sully“ Sullivan (Mark Wahlberg) – aber ebenso versucht ein Konkurrent (Antonio Banderas) ihn auszustechen …

Hier bin ich natürlich erst mal restlos aufgeschmissen: es handelt sich um eine Videospielverfilmung (die obendrein als Prequel zur Spielereihe dient) und ich habe diese Spiele niemals gespielt. Deswegen kann ich keine Vergleiche ansetzen ob dies hier wirklich der Vorlage und der Figuren und den Umständen entspricht. Ich sehe den Film einfach für sich genommen als Abenteuerfilm, als für sich stehendes Werk welches für mich wie eine Mischung aus dem Vermächtnis der Tempelritter und Fluch der Karibik daherkommt . Egentlich ist es nichts weiter als ein typischer „Hatz um die Welt“ Film in der ein paar Helden einen Schatz suchen, Hinweisen nachgehen, ominöse Schlüssel und Karten die Wege leiten und zwischendurch passiert ein großes Action Highlight nach dem anderen. Von dieser Formel weicht der Film zu keinem Zeitpunkt ab, hat aber natürlich interessante Darsteller zu bieten: Tom Holland spielt allerdings Tom Holland das heißt er unterscheidet sich nicht großartig von seiner Darstellung aus Spider-Man und Mark Wahlberg gibt ebenso den coolen Typen wie man es von ihm gewohnt ist. Ob das den Figuren aus den Spielen entspricht kann ich nicht sagen, für sich genommen funktionieren die beiden Charaktere gut, sind allerdings nicht nennenswert sympathisch und obendrein sind sie permanent beschäftigt sich gegenseitig übers Ohr zu hauen so das eigentlich nie echte Kameradschaft oder Verbindlichkeit aufkommt. In den Actionszenen wird viel Digitales aufgefahren, was natürlich den Eindruck schmälert aber eigentlich doch weniger als in manch anderen Filmen . Insbesondere der Showdown (den der Trailer leider schon viel zu deutlich gespoilert hat) macht ungemein Spaß und Laune und belohnt am Ende für einen doch eher durchschnittlichen Film mit einem echten Highlight. Spiele Fans dürften sich hier halbwegs wohlfühlen (wobei ich die exakte Umsetzung nicht beurteilen kann), wer einen kurzweiligen Actionfilm sucht ist ebenso nicht falsch am Platz und für den Rest ist es halt ein verzichtbarer namhafter Video Spielfilm.

Fazit: Laut kurzweilig unterhaltsam und nett nicht mehr oder weniger

Rating: ★★★☆☆

Belfast

Der neunjährige Buddy (Jude Hill) wächst im Belfast des Jahres 1969 auf und durchlebt diee Zeit: sin stärkster Halt sind seine Großeltern Granny (Judi Dench) und Pop (Ciarán Hinds). Allderings droht sein Vater (Jamie Dorman) mit einem Umzug und es enstehen politische Auschreitungen in der Stadt … …

Es gibt manchmal diese Fälle wo ein Filmemacher einen Film nicht dreht ,weil er sich einen besonderen kommerziellen Erfolg erhofft oder beim Publikum unfassbar ankommen will, sondern er macht ihn nur für sich selbst. Quentin Tarantino tat dies bei „Once upon a time in Hollywood“ und auch Kenneth Branagh hat hier vorrangig das Ziel seine eigenen Wünsche auf die Leinwand zu bringen. Genau genommen beschäftigt sich Branagh hier mit seiner Kindheit: er zeigt eine Familie im Jahre 1969 die in Belfast lebt, er zeigt die Lebensumstände, die politischen Umstände die Schwierigkeiten innerhalb der Familie und das Problem des Aufbruchs aus der Stadt. Dder Film ist in Schwarz-Weiß wirkt dadurch automatisch künstlicher, des Weiteren soll dies wohl das wahre Leben nachstellen und hat demzufolge nicht wirklich viel einer filmischen Handlung zu bieten. Stattdessen ist es einfach nur ein Porträt eines Jungen in einer gewissen Zeit seines Lebens, was hier und da mal lustig ist, hier und da mal beweg, einzelne großartige Momente an den Tag legt – aber alles in allem nicht zu einem wirklichen erzählten Geschichte zusammen findet. Deswegen bleibt ein Film für den Mann viel Herz und Sympathie aufbringen kann, aber nichts was man gezielt gesehen haben muss.

Fazit: Branagh Brenner feiert seine eigene Kindheit auf der Leinwand – schön wenn man es kann und wenn man dem was abgewinnen kann

Minari – Wo wir Wurzeln schlagen

Jacob (Steven Yuen) und Monica Yi (Yeri Han) ziehen mit ihrer Tochter Anne (Noel Cho) und ihrem Sohn David (Alan S. Kim) aus Südkorea nach Kalifornieren. Der Traum, eine eigene Farm zu besitzen füht sie schlie0lich nach Arkansas wo sie aber in starken Zweifeln leben …

Man könnte böse formulieren: hier passiert ja garnichtsl. Eine familie zieht in einem fremden Land aufs Land, versucht sich dort eine Existenz, ein Leben und eine gewisse Form von Sicherheit aufzubauen. Es passieren einige banale Alltagsdinge und der Stress und die Anspannung der Figuren entlädt sich in langen Dialogen und kleinen Streitereien. Es mag aber sein daß ich nicht nachempfinden kann was hier eigentlich geschieht, da ich niemals in einer solchen Lebenslage war. Wenn man dies war kann man man womöglich vieles Wiedererkennen. Da dies im weitesten Sinne die wahre Geschichte des Regisseurs ist dürften die meisten Dinge auf echten Erfahrungen beruhen und eben zeigen: das Leben mag nicht filmisch aufregend sein, es kann aber sehr gut eingefangen werden. Mit dem atypischen Look und der Mischung aus großartigen Landschaftsbildern und der Musik etnsteht ein eigensinnig,er nicht für die Masse3 tauglicher Film den man abe (als entsprechender Zuschauer) sicherlich sehr feiern kann.

 

Fazit: Kleiner, stiller Film ohne nennenswerte Vorkommnisse, aber mitg viel Gefühl und einem lebensnahen Blick!

Rating: ★★★☆☆

Prisoners of the Ghostland

Bankräuber Hero (Nicolas Cage)I wird von Gouverneur (Bill Moseley) angeheuert um dessen Enkelin Bernice (Sofia Boutella) zu suchen. Heros Spur führt in das ominöse Ghostland …

Da hat Nicolas Cage wohl ein neues Betätigungsfeld gefunden: nicht mehr in irgendwelchen billigen, kruden Actionwerken auf dem Boden des Videothekensektors herumwühlen, sondern Filme die sch anschicken künstlerisch und irgendwie kultig zu sein. Leider hat es in diesem Falle ähnlich schlecht bei mir funktioniert wie einst bei Mandy: die Story klang nach einem schlichten, aber passablen „Klon“ von „Die Klapperschlange“, erweist sich aber recht schnell aus Aufhänger in dem keine wirkliche Story erzählt wird Der Film ergeht sich in endlosen Szenen, etwa der in der Cage auf einem Wagen liegt und über einen Platz gerollt wird, in denen nichts geschieht, aber einfach nur im Moment geschwelgt wird. Insgesamt wirkt das alles als sei es auf einem Schrottplatz gefilmt mit einer Menge gut ausgestatteter Cosplays drumherum. Und wenn hier mal eben so ein Hoden abgesprengt wird und dies fast folgenlos bleibt kann ich das alles nicht mehr ernstnehmen.

Fazit: Ich habs nicht kapiert: simple Endzeitarie mit distanziert wirkendem Cage und einem Loook als sei alles auf eine Schrottplatz gedreht.

Rating: ★☆☆☆☆

Marry Me – Verheiratet auf den ersten Blick

Als Megastar Kat Valdez (Jennifer Lopez) mitbekommt daß ihr Partner Bastian (Maluma) sie betrügt macht sie auf der Bühne einen Heiratsantrag an einen ann mit einem Schild. Das is der geschiedene Mathematiklehrer Charlie Gilbert (Owen Wilson)

Da haben wohl ein paar Produzenten zusammen gesessen und überlegt ob man die Story aus Notting Hill irgendwie in die Neuzeit verfrachten kann nämlich die in der sich ein Prominenter in einen ganz normalen Menschen verlieben kann – und es funktioniert, mit ein paar Anpassungen. So ist es diesmal eine Sängerin die er von der Bühne aus einem Zuschauer heiratet und im Kern ist es dann, dass sie ihn auf ihr Level erhebt und gleichermaßen auf sein normales Leben hin absteigt und dort das wahre Glück findet. Der Film ist nicht die Mediensatire die man bei Trailer und Story erwarten könnte sondern wirklich ein kleiner sensibler Film der eine ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt wenngleich diese nicht wirklich in der Realität anzusiedeln ist, die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt. Wenngleich beide Rollen spielen die sie auch schon vor zehn Jahren hätten machen können, man merkt gerade zu wie die sich hier etwas selbst verjüngen. Trotzdem sind hier kleine feine Momente, nette Nebenfiguren und ein großes Herz zugegen und da wo der Film auf große und falsche Show hätte setzen können bleibt er dann doch eher zurückhaltend und leise deswegen bleibt dieser Film nicht allzu lange nach dem Anschauen im Kopf aber während immer hinschaut geht er voll ins Herz.

Fazit kleine Liebe Romanze nicht so groß wie es aussehen mag und mit dem Herz am rechten Fleck

Rating: ★★★★☆