King Richard

Richard Williams (Will Smith) zog die Tennislegenden Venus und Serena Williams groß. Allerdings war der Weg dahin sehr kompliziert, insbesondere weil Richard schon vor deren Geburt Trainingspläne schrieb …

Es wäre leicht zu sagen daß dies hier die Biographie der Williams Geschwister ist, aber das stimmt so nicht. Dies ist die Geschichte der Familie und besonders vorrangig die des Vaters, glänzend gespielt von Will Smith. Allerdings ist dies keine klare, angenehme Figur, sondern ein kantiger Typ der zwar ein klares Ziel hat und liebevoll mit seiner Familie umgeht, aber ebenso einen gewissen Eigenutz und eine Abfälligkeit seiner Umgebung an den Tag legt und darauf aus ist die eigene Minderwertigkeit durch die Erfolge seiner Töchter zu kompensieren. Dies verfolgt man in gut 138 sehr langen Minuten, die trotzdem selten zu dramatischen Tiefen absteigen sondern stets einen angenehmen, fröhlichen Grundton bewahren. Für Sportfans und Kenner der wahren Geschichte der Williams Spielerinnen ist dies sicher mit einem gewissen Reiz verbunden.

Fazit: Mischung aud Familienportrait und Sportfilm mit Will Smith in einer reinen Darstellerrole!

Rating: ★★★☆☆