Bis wir tot sind oder frei

In Zürich am Anfang der 80er Jahre setzt sich Anwätlin Barbara Hug (Marie Leuenberger) eifrig gegen die Justiz und veraltete Bestrafungen ein. So gerät sie an Walter Stürm (Joel Basman) der sich stetig inhaftieren lässt um dann spektakulär zu fliehen …

Der Film berichtet wahre Fakten von denen ich nie etwas gehört habe, daher kann ich (wie so oft) nicht allzuviel über die Realitätsnähe sagen. Generell wirkt es glaubhaft, vor allem weil ich keine wahre Dramaturgie finde, sondern eine endlose Aneinanderreihung von Szenen in denen sich zwei Figuren begegnen: einerseits der charismatische Dauerausbrecher, auf der anderen Seite die engagierte Anwältin. Leider bekomme ich keine klare Linie hier rein, da manchmal ein gewisser Humor und eine Leichtigkeit obsiegt, auf der anderen Seite gibt’s viele Szenen die in spießigem, dreckigen und unschönen Umfeld sspielen. Und jJella Haase macht ihren Part zwar gut, spielt aber kaum eine große Rolle. Am Ende gerät der Film etwas lang und hat keinen rechten Fokus,a ber großartige Hauptdarsteller.

Fazit: Der Fokus auf eine Figur wäre lohnender gewesenm dennoch überzeugt der Film mit tollem Spiel und ramatischen Momenten!Rating: ★★★☆☆

Hexen Hexen

In einem Hotel welches Mr. Stringer (Stanley Tucci) gehört versammeln sich die Hexen der Welt um mit ihrer Anführerin ( Anne Hathaway) einen Plan anzugehen bei dm Kinder in Mäuse verwandelt werden sollen. Ihr erstes Opfer wird ein junge aus dem Hotel (Jazhir Bruno) … …

Hier hat sich wohl wieder jemand einen Wunsch erfüllt, nämlich Anne Hathaway. Ich weiß zar nicht warum, aber die muß eine unfassbare Lust gehabt zu haben hier den übersteigerten Kinderschreck zu spielen und geht in der Rolle geradezu absurd azuf: unterstützt von relativ dürften sSpezialeffekten gibt sie hier eine ultimative Overacting.Performance. Den Rest kann ich nicht mit dem Buch vergleichen, nur mit dem Film aus den 90ern. Verglichen mit dem ist der neue Film weniger gruselig und deutlich weniger dreckig, folgt aber im wesentlichen der gleichen Handlung. Heißt, es gibt keine nennenswerten Überraschungen und auch weniger Kanten und Ecken als beim Original. Wenn dies aber denoch dazu führt daß sich heutige Jugendliche an dem Stoff versuchen habe ich soweit nichts dagegen, auch wenn ich nicht finde daß der Film wirklich kindertauglich ist. Obendrein finde ich das Ende etwas zu krass.

Fazit: Routiniertes, etwas geglättetes Remake ohne Highlights, daß verglichen mit dem alten Film regelrecht „zu sauber“ erscheint

Golden Twenties

Nach Abschluß ihres Studiums zieht Ava (Henriette Confurius) bei ihrer Mutter Mavie (Inga Busch) ein. Dabei findet sie jedoch weder Anschluß an ihre Mutter noch an ihr sonstiges Umfeld. Erst ein neuer Job am Theater verändert ihr Leben …

Fluch und Segen wenn man fast das wahre Leben auf der Leinwand einfängt. Dies ist eine wie im echten Leben passierende Geschichte einer jungen Frau die in ihren zwanzigern steckt und ein wenig orientierungslos in der Welt herumläuft. Der Film schildert kleine Momente, Alltagsszenen und eben große und kleiner Ärgerlichkeiten ohne dabei eine allzu große Story zu ersinnen. Und es ist beeindruckend wie „dicht“ dies an echten Momenten läuft, für mich war es aber zu echt. Heißt, es gibt Szenen in denen die Hauptfigur auf unangenehme Menschen trifft oder in ärgerlichen Situationen landet und da diese nicht so filmisch überhöht sind wie in anderen Werken sondern stellenweise wie abgefilmt erscheinen habe ich mich bei alledem nicht allzu wohl gefühlt. Aber ich kann den Film totzdem respektieren und empfehlen, insbesondere wenn man die „Lebensphase“ selbst erlebt hat.

Fazit: Wenig Story, aber ein sehr lebensnaher Blick auf die gegebene Lebenssituation.

Rating: ★★★☆☆