Tom und Jerry – Der Film

Die freche Maus Jerry nistet sich in einem New Yorker Nobelhotel ein. Kayla (Chloë Grace Moretz) soll die Maus wieder los werden und versucht dies mit dem Straßenkater Tom …

Es hat zwar schon positive Beispiele gegeben, trotzdem ist das Verschmelzen von Realfilm und Zeichentrickelementen meist etwas kompliziert im Resultat. Dieser hier macht es sich dabei sehr schwer indem er die Schwerpunkte merkwürdig setzt. Ja, dieser Film enthält Tom und Jerry, aber trotzdem sind sie nicht die Hauptfiguren. Es geht mehr um Chloe Grace Moretz die sich gleich zu Beginn die Sympathien des Zuschauers verscherzt indem sie sich mit Lug und Betrug einen Job an Land zieht. Danach ist sie anderthalb nervige Stunden damit beschäftigt den ergaunerten Job zu behalten indem sie Tom auf Jerry hetzt, in einer aufgeblasenen, filmischen Upperclass Welt. Die Anteile der beliebten Zeichentrickhelden ist dabei überschaubar, der Rest ist eine nervige Comedy. Immerhin liefern eben die Slapstickeinlagen das was sie sollen, nämlich „stabile“ und harmlose Lacher. Der Rest ist ein überteuertes Nichts.

Fazit Hier und da gibt’s den routinierten Slapstick, der Rest ist nervig und unlustig!

Rating: ★☆☆☆☆

The Secrets we keep – Schatten der Vergangenheit

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich Maja (Noomi Rapace) mit ihrem Mann (Chris Messina) eine neue Existenz in Amerika aufgebaut. Dort trifft sie jedoch auf einen Mann (Joel Kinnaman) von dem sie glaubt daß er sie einst gefoltert hat. Maja will Rache …

Ein Thema welches schon öfters filmisch aufgearbeitet wurde: eine Frau die im Krieg gefoltert wurde trifft unter normalen Umständen auf ihren einstigen Peiniger. Dies löst gängige Fragen auas die aber doch unerträglich sind: wird das Opfer nun zum Täter? Ist die Rache gerechtfertigt? Wie weit kann sie gehen? Und was ist mit der Familie des Täters? All dies wird sehr ruhig verhandelt und da der Film in einer ganz anderen Zeit spielt wirkt alles etwas fremder. Auf spektakuläre Folterszenen oder krassen Thrill wird verzichtet, es stehen die dramatischen Umstände im Vordergrund. Die werden nie zu hysterischen Höhepunkten geführt, sondern lassen auch den Zuschauer mit der Frage zurück: was würde man da wohl selber tun? All das hats schon krasser und spektakulärer gegeben, ist in dieser Form trotzdem einen Blick werd.

Fazit: Opfer konfrontiert Täter – alte Geschichte in spannender, neuer Form!

Rating: ★★★☆☆