Das schwarze Quadrat

Kunsträuber Vincent (Bernard Schütz) und Nils (Jacob Matschenz) haben ein wesentliches Gemälde erbeutet und transportieren es per Schiff. Um dort nicht aufzufallen nehmen sie an einer Talentshow teil …

Eine deutsche Gangsterkomödie die komplett auf einem Schiff spielt, daran ist nichts verkerht. Leider hat der Film auf dem Boot nicht nennenswert viele Schauplätze zur Hand so daß er fast ausschließlich an wenigen Sets spielt, vorrangig im Zimmer der Ganoven, einer Schaltzentrale und ein oder zwei wenigen anden Orten. Dazu wird ein buntes Konstrukt genau an Personen die sich untergraben, austricksen und vorführen um das titelgebende Gemälde in die Hände zu bekommen. Es passt aber nicht daß in dieser Ansammlung eher schlichter Gestalten dann auch eine Killerin unterwegs ist die ernsthaft und brutal mordet – dadurch ist der alberne Ton merkwürdig ernst und unausgeglichen.Ansonsten tut der Film zwar nicht weh, aber hat auch wenig auf einer großen Leinwand zu suchen. Es ist als würde man ein kleines Theaterstück schauen, ein Lustspiel mit gewisser Kurzweil welches hinterher aber kaum im Kopf bleibt. Höchstens durch den Showdown, aber das im negativen: das alberne Herumgespringe auf einer Bühne vor Publikum ist endlos anstrengend und nervtötend.

Fazit: Harmlose Räubergeschichte mit eintönigen Schauplätzen.

8rating: 2]

Ghostbusters Legacy

Aus Geldnot zieht Callie (Carrie Coon) mit ihren Kindern Trevor (Finn Wolfhard) und Phoebe (Mckenna Grace) aufs Land in das Anwesen ihres toten Vaters. In dessen Hinterlassenschaft finden sie einige merkwürdige Gegenstände – die Ausrüstung der alten Geisterjäger. Diese können sie gut gebrauchen als eine Bedrohung in der Kleinstadt beginnt und ihr Lehrer Grooberson (Paul Rudd) ihnen hilft …

In Sachen Ghostbusters kann ich nicht rational sein: die Filme ziehen sich durch mein Leben und meine Familiengeschichte, ebenso war dieser hier der am meisten herbeigesehnte Film von 2020 weswegen es eine ziemliche Qual war daß gerade dieser hier so lange aufgeschoben wurde. Nach anschauen stelle ich fest: Das Fan-Herz ist glücklich, mit der Materie wird sehr würdevoll und mit Liebe umgegangen, es sind ungemein sympathische Figuren am Start und der ganze Film ist durchweg harmlos und voller Wärme. Im Gegenzug kann man aber bemängeln daß die erste Hälfte sehr lau ausfällt da der Zuschauer schlauer als die Figuren ist und diese sich erst mal in die Welt und die Dinge hereinfinden müssen die einem selbst lange bewußt sind. Trotzdem wirkt der sympathisch aus der Zeit gefallene Film wohltuend, kurzweilig und wie eine warme Umarmung.

Fazit: Für Liebhaber der Filme ein fest, in sich geschlossen ein herziges Teenieabenteuer!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=O9C0gK3CHAE