Kate

Auftragskillerin kate (Mary Elizabeth Winstead) verpatzt einen wichtigen Auftrag in Tokio. Dadurch wird sie vergiftet und hat nunr noch 24 Stunden zu leben. Diese Zeit will sie nutzen um sich an allen Beteiligten zu rächen …

Während das thematisch ähnliche „Gunpowder Milkshake“ noch eine Kinoauswertung erhält wird dieser Film direkt auf Netflix ausgegeben. Wenn man Trailer und Story hört hat man das Gefühl einen Film in der Art von „John Wick“ zu kriegen, mit Storyrecycling von „Crank“ – und genau das bekommt man auch. Mary Elisabeth Winstead ballert sich als sterbende Killerin durch die Unterwelt von Tokyo, stepelt meterhohe Leichenberge auf und hat noch Zeit für ein kleines Kind und entsprechende Wortduelle. Parallel gibt’s immer wieder kurze, ruppige Kampf und Schußeinlagen in denen in hoher Anzahl gestorben wird und hier und da hält Woody Harrelson mal die Nase rein und sagt was Nettes. Eigentlich ist nichts verkehrt daran, aber ebensowenig irgendetwas besonderes. Obwohl Winstead sympathisch ist und Power hat kommt sie nicht an die Wirkung und Schlagkraft eines John Wick ran und der ganze Film verströmt seine Streaming Herkunft in jeder Szene.

Fazit: Jane Wick light – routiniertes Blutvergießen ohne nennenswerte Highlights oder Schwächen!

Rating: ★★★☆☆

Black Water Abyss

Jennifer (Jessica McNamee) färt mit ihren Freunden in eine abgelegene Höhle. Der trip wird zu blutigem Ernst als sich die Höhle mit Wasser füllt und ein riesiges Krokodil auftaucht …

Eine echte, inhaltliche Fortsetzung war wohl nicht zu erwarten, der Film hängt sich nur über seinen Titel an den alten dran: wieder werden ein paar Unschuldige Opfer eines Killerkrokodils. Nur daß sich diesmal die Räumlichkeiten ändern und statt einem Dschungel nun eine unterirdische Höhle der Schauplatz sit. Das bedeutet: fiese Krokodattacken im Dunkeln, panische Leute in der Finsternis und als Dauerspannungslieferant das stetig steigende Wasser. All das wäre für sich genommen ein nichtiger, aber passabler kleiner Grusler geworden, aber im letzten Drittel holt dieser dann doch voll aus: mitten in die Notsituaton wird noch ein Soap Artiges Beziehungsproblem geflochten und am ende geraten die Überlebenden auf eine unfassbare Weise nochmal in Bedrängnis um mit einer der unglaubwürdisten Schlußmomenten aufzufahren. Bis dahin wars nur Durchschnitt; aber zum Ende hin beginnt der freie Fall.

Fazit: Routinierter Krokohorror ohne Highlights, aber totalen Absurditäten zum Ende hin!

Rating: ★☆☆☆☆