Titane

Tänzerin Alexia (Agathe Rousselle) trägt seit einem Unfall in ihrer Kindheit eine Titanplatte im Kopf und neigt zu Gewaltexzessen. DEshalb muß sie von zu Hause aus fliehen und Landet beim Feuerwehrmann VIncent (Vincent Lindon) der sie wie einen Sohn aufnimmt …

Ich weiß daß die Regisseurin einen sehr speziellen Film namens „Raw“ gemacht hat der sich einer gewissen Beliebtheit erfreut, ich habe diesen nie geschaut und war auch nicht auf diesen neuen Film gespannt. Da er mir in der Sneakpreview vorgesetzt wurde saß ich relativ unvorbereitet davor, konnte aber aus den Reaktionen meines Umfeldes schnell entnehmen daß meine Fassungslosigkeit geteilt wurde. Der Film lässt sich ebenso wenig auf eine Handlung eingrenzen wie auf das was er sein will: man hat Szenen brutaler Gewalt, eine absurde Sexszene mit einem Auto, Comedymomente und ab der Hälfte wechselt das alles in ein absurdes Melodram mit einem Ende das sich mir nicht erschließt. Das ist alles stark gespielt, ich bin aber eben überfordert von der Symbolik, der Doppeldeutigkeit und dem Wahnsinn. Oder sind dies hohle Effekte die keinen wirklichen Hintersinn haben? Das sollen Andere festlegen.

Fazit: Kunstfilm zwischen lauter Genres!

Rating: ★★★☆☆