Don’t Breathe 2

Einige Jahre nach dem Einbruch in sein Haus scheint der blinde Norman Nordstrom (Stephen Lang) wieder ein friedliches Leben und hat ein Auge auf das Waisenmädchen (Madelyn Grace), Als diese jedoch entführt wird greift Norman zu radikalen Maßnahmen …

Der erste Film war für mich ein krasses Kinoerlebnis, dennoch war ich nicht auf der Suche nach einer zweiten Runde. Und erst recht keine die dann die Dlage so verdreht: aus Stephen Langs Scheusalcharakter wird der Protagonist der ein kleines Mädchen aufzieht und es dann gegen ein Heer Einbrecher verteidigt. Dabe blitzen aber doch vereinzelt die Stärken des ersten Films auf, etwa wenn das Mädchen in einer Kreich und Kletteraktion versucht lautlos der Lage zu entfliehen, allerdings werden einige Szenen durch unglaubwürdige Anteile stark entkräftet. Und man weiß nicht so recht zu wem man halten soll da sowohl Held wie auch Angreifer scheußliche Charaktere und Figuren sind und man kaum weiß für wen man halten soll. Immerhin kriegt man eine gaze Reihe utraharter Kills so daß Fans des Genres sicherlich zufrieden rausgehen.

Fazit: Unnötgies Sequel daß niht die Qualität des Erstlings aufbringt, aber eine blutige und solide und spannende Nummer ergibt!
Rating: ★★★☆☆

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ajsqUNyiMx4

Cruella

Estella (Emma Stone) möchte in den 70er Jahren als´Modeschöpferin durchstarten. Ihre große Chance scheint ein Mantel für einen Rockstart zu sein bei dem sie allerdings auf Hundefell angewiesen ist …

Ich hatte wohl keine Chance den Film für sich und objektiv zu schauen. Ich fand es recht spannend was drum herum geschah, etwa die Veröffentlichung auf Disney Plus mit Zuschlag und was dies mit dem Kinostart macht. Den Film für sich habe ich dabei nie beachtet – und das war wohl gut so. Ich verstehe einfach nicht für wen dieser Film gemacht ist. Es ist der nächste Versuch eine Zeichentrickfigur in einen Realfilm zu quetschen, allerdings wird dies zu einer bunten Mischung aus Drama, Gruselmomenten und überdrehter Modesatire. Es wird eine recht tragische Figur ins Zentrum gestellt mit der man aber trotzdem kaum emotional anknüpft, die durch eine Comicwelt spaziert welche eine einzige Ausstattungsorgie ist, dazu wird eine Rachestory und eben Satire untergebracht. Irgendwie ist das nichts für Kinder, ob man an dem Mix als Erwachsener seine Freude findet ist wohl individuell zu sehen. Nichts sagen kann man gegen Emma Stone und deren Performance, die sicherlich viel Spaß an der Miststückrolle hatte – das mag schon reichen um sich mit dem Film zu befassen.

Fazit: Merkwürdiger Mix aus diversen, nicht passenden Elementen!

Candyman

Die Geschichte des Candyman ist im Chicagoer Viertel Cabrini Green allseits bekannt: ein ominöser Mann mit einem Haken als Hand der erscheint wenn man seinen Namen fünf Mal in den Spiegel sagt. Als Anthony McCoy (Yahya Abdul-Mateen II) und seine Freundin Brianna Cartwright (Teyonah Parris) in die Gegend ziehen kommen sie mit der Geschichte ungewollt in Kontakt …

Der Film mag zwar wie eine Neuauflage wirken, ist aber ein handfestes Sequel zum Ursprungsfilm. Das führt aber schnell zu Verwirrung: wenn einem in der Eröffungsszene bereits ein neuer Candyman präsentiert wird, wieso folgt man dann der Story von Teil 1 in der es um einen ganz anderen ging? Auch ansonsten findet man beim durchleuchten des Skripts viele leere Stellen bzw. Ungereimtheiten, etwas daß die Hauptfigur einen verletzen Arm hat der sich kreass entwickelt was aber keinen zu stören scheint. Macht aber alles wenig wenn man nicht drüber nachdenkt da die Stimmung des Films überwiegt. Die krasseste Szene ist ein „Anstarren“ auf einem Wohnungsflur in der zwar nichts passiert, aber dennoch eine enorme Spannung erzeugt wird und generell kommt der Film mit ausreichend schaurigen Momenten daher. Trotzdem fällt es in einen sehr unbefriedigenden Bereich wenn man nicht erkennt welche Dinge der Film bewußt mysteriös offen lässt und wo wirklich das Drehbuch gehangen hat.

Fazit: Stimmige Umsetzung mit inhaltlichen Durchhängern!

Rating: ★★★☆☆

Tides

Als eine Sturmflut die Erde verwüstet hat wichen viele Menschen auf einen anderen Planeten aus der allerdings die Bewohner unfruchtbar macht. Daher wird Astronautin Blake (Nora Arnezeder) auf die Erde geschickt um zu prüfen on eine Rückkehr möglich ist …

Science-Fiction aus deutschen landen? Ja, das geht, allerdings mit einigen Abzügen. Die große Hintergrundgeschichte in der die Erde zerstört wurde, und die Menschen ausgewandert sind wird nur mittels Texttafeln vermittelt. Der Plot einer Astronautin die auf die Erde zurückkommt beginnt eben genau dort, auf der Erde und hat keine Weltraumszenen und die Welt in der das Ganze spielt ist matschig, grau und neblig. Große Bilder gibt’s also nicht, aber eine lebensnahe Begleitung der Heldin die sich durch diesen Alptraum hindurchkämpft. Gerade in der ersten Hälfte ist man so schlau wie die Heldin selsbt bevor sich dann der übliche Plot auftut: es wird ein sicherer Hafen erreicht der sich dann aber doch ans bedrohlich herausstellt. Große Überraschungen passieren da nicht, trotzdem bietet der Film atmlose Spannung und eine bedrückende Atmosphäre. Jedenfalls viel mehr als man von so einem Titel erwarten würde.

Fazit: Trostlose Zukunftsvision, kraftvoll umgesetzt!

Rating: ★★★★☆

Sweet Girl

Familienvater Ray Cooper (Jason Momoa) muß hilflos den Krebstod seiner Frau (Adria Arjona) mit ansehen. Als er beginnt einem Pharmaunternehmen unangenehme Fragen dazu zu stellen geraten er und Tochter Rachel (Isabela Merced) in Gefahr …

Eine Netflix Neuveröffentlichung bei der schnell alles klar ist: eine simple Rächerstory über einen Vater der nach erlittenem Unrecht gegen einen Pharmakonzern vorgeht, Jason Momoa als wuchtiger Held der sicherlich die ein oder andere passende Bemerkung parat hat und dazu „Dora The Explorer“ Isabela Merced die wahrscheinlich die niedliche „Damsel in Distress“ gibt … passt also alles. Stimmt nur leider nicht. Der Film erweist scih als ein trauriger Mix aus Drama und Thriller, liefert mit Momoa (der wirklich ergreifend spielt) einen armen Helden der alles was passiert nicht will und hat zwar Actionpassagen drin, doch ergeben sich diese aus den Umständen und sind nicht locker flockig oder spaßig inszeniert. Die Story von Konzernmachenschaften durch die „kleine Leute“ in die Enge geratgen ist dabei nicht neu, aber stetig interessant und ergreifend. Obendrein feuert der Film nach zwei Dritteln einen heftigen Twist raus den man so nicht erwartet hat. Insofern: es ist ein einfacher Netflix Film, dort aber definitiv in der „gehobenen“ Klasse.

Fazit: Trauriger Thriller mit hohem Dramaanteil und verblüffendem letzten Drittel!
Rating: ★★★★☆

Killer’s Bodyguard 2

Bodyguard Michael Bryce (Ryan Reynolds) ist durch den Job aufgezehrt und macht ein Sabbatjahr. Davon hat er aber nicht viel als als Sonia Kincaid (Salma Hayek) auftaucht um ihn ihn eine neue Mission zu verwicken: Michael soll helfen den entführte Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu befreien …

Alle Schwierigkeiten und Probleme die ich damals mit Teil 1 hatte treten hier wieder auf – nur eben härter. Insbesondere der Kontrast zwischen Gewalt und Spaß stimmt nicht: die Hauptfiguren benehmen sich wie rücksichtslose, infantile Kinder und richten permanent Gewalt und Tod an. Die Actionszenen erreichen zwar stellenweise John Wick Brutalität, erzeugen aber keine Spannung weil dann doch wieder drumherum gealbert wird – das menschliche Leben hat hier keinerlei Wert. Das merkt man besonders wenn die nervtötende Figur von Salma Hayek einem Mann in den Kopf schießt der ihr an den Hintern gegriffen hat. Die Story in der es um die Unterbindung eines Attentats geht ist soweit ok; aber zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Blaupause. Richtig furchtbar ist aber auch der Look – sehr oft erscheinen Figuren vor künstlichem Hintergrund und in manchen Actionszenen wird auf CGI Technik gesetzt die alles wie ein Videospiel aussehen läßt – das reißt raus und macht keinen Spaß. Vielleicht haben sich die Darsteller untereinander gut verstanden, an den Zuschauer geben sie davon aber nichts weiter.

Fazit: Blutriefende und abstossende Gewaltorgie mit plumper CGI Action!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=1j78PmPM_Mo

Poltergeist III

Die übersinnlich begabte Carol Anne Freeling (Heather O’Rourke) lebt bei Tante Patricia (Nancy Allen) und ihrem Onkel Bruce (Tom Skerritt) in einem Chicagoer Hochhaus. Allerding entfesseltder Pfarrer Kane (Nathan Davis) das Böse erneut …

Die dritte Runde der achtziger Geisterbahnfahrt die sequeltechnisch vieles bekannt macht: eine ganz neue Umgebung, wenige der alten Figuren und ansonsten werden nochmal anderthalb Stunden lang die bekannten Gruselversatzstücke durchgezogen. Das hat aufgrund der Machart zwar viel Charme, wirkt aber aus heutiger Sicht extrem albern und kaum mehr gruselig. Obendrein kann man ja nicht anders als Heather O’rourke mit bedauern zu betrachten, wodurch man eher etwas wehmütig dreinschaut. Als Abschluß der Serie geht es für mich in Ordnung, aber ich habe de Reihe eh nie sonderlich ernst genommen.

Fazit: Alberne Geisterbahnfahrt die aus heutiger Sicht nicht mehr gruselig, aber nostalgisch erscheint!

Rating: ★★☆☆☆

Brawl in Cell Block 99

Boxer Bradley (Vince Vaughn) verliert seinen Job als Auto-Mechaniker und liegt in den letzten Zügen seiner Ehe. Ein Job als Drogenkurier bringt ihn schließlich ins Gefängnis – dort soll er eine Reihe gefährlicher Aufträge ausführen …

Manchmal haben Regisseure einen vollständig eigenen, unverwechselbaren Stil. S. Craig Zahler ist wohl so jemand, da dieser Film bei jedem anders ausgesehen hätte. Die Story könnte auch aus einem plumpen Actionfilm stammen und Vince Vaughn einen tumben Schläger spielen der sich durchprügelt – aber das ist meilenweit vom Resultat entfernt. Der Film ist zwar lang, wirkt aber extrem kurzweilig und mit Vince Vaughn hat man eine zwar unterkühlte, aber strike Figur die sich nüchtern und zielstrebig voran bewegt. Die Härte und Burtalität einiger Kampfsequenzen fordert alles ab und das krasse Ende setzt da noch einen entsprechenden Pluspunkt.

Fazit: Etwas speziell und fordernd, aber ebenso knallhart und krass. Kein simpler Actionfilm …

Rating: ★★★★☆

The Kissing Booth 3

Nach dem Ende der Schule steht Elle (Joey King) vor einer schweren Entscheidung: soll sie an die mit ihrem Freund Noah (Jacob Elordi) oder in eine andere Stadt mit ihrem lebenslang besten Freund besten Freund Lee (Joel Courtney)? Ein letzter Sommer im Strandhaus ihrer Eltern soll ihr bei der Entscheidung helfen …

Ich stelle nicht die Zielgruppe für diesen Film dar, daher konnte ich ihn ganz easy und distanziert betrachten. Als Finale einer Trilogie deren Ende ich selber nie gebraucht habe ist er ok, zwar nicht der Höhepunkt der Reihe, aber eben ein runder Abschluß. Von der Story her gibt’s nicht viel, aber es reicht doch schon der Hauptfigur eine scherre Entscheidung aufzubürden und den Film über leiden zu lassen welcher Weg denn nun der richtige ist. Dazu gibt’s eine Menge Nostalgie wenn Joey King ihre Vergangenheit überlegt und feststellt daß das hier und jetzt nicht mehr so locker ist wie es früher mal war. Alles keine besonderen Dinge, aber mit hohem Identifikationspotential für junge Zuschauer. Obendrein verzichtet der Film auf plumpe Gags oder überzogene Lautstärke. Daher: auf dem Sektor der Jugendfilme ist dies sicherlich ein erträglicher Vertreter, jeder über 20 dürfte aber keinen großen Bezig haben.

Fazit: Solides Finale mit viel Nostalgie!

Videoreview von mir: https://youtu.be/UmPLBXqoJRI

The Forever Purge

Die flüchtigen Adela (Ana de la Reguera) und Juan (Tenoch Huerta) landen auf einer Ranch in Texas bei Familie Tucker. Die vermeintliche Sicherheit endet aber als die gefährliche Purge Nacht naht und ihre Gastgeber zu Mördern werden …

Alter Wein in neuen Schläuchen: im mittlerweile fünften Purge Film verändern sich zwar ein paar Rahmenbedingunge, aber im Kern bleibt es der gleiche Film: die titelgebende Purge geht diesma über mehrere Tage und findet daher auch viel im Tageslicht statt und die Handlung verlagert sich aus der Großstadt nach Texas so daß vieles in Wüsentumgebung stattfindet. Im Kern ist es aber wieder die Story von ein paar armen Leuten die in das Purge Treibeng eraten und ums Überleben kämpfen. Generell sind alle Aspekte, insbesondere die bleichen Figuren und die brutale Action wiede rvorhanden und der Fil reiht sich nahtlos zwischen seinen Vorgängern ein. Trotzdem funktioniert die Chemie zwischen den Figuren, es gibt estwas Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen und ein gewisser Unterhaltungswert bleibt. Zumindest mehr als zu erwarten war.

Fazit: Im Kern ist es immernoch der gleiche Film, auch wenn die Rahmenbedingungen verändert sind – funktioniert aber immernoch solide!

Rating: ★★★☆☆