Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft

Durch einen Unfall gerät Wayne Szalinski (Rick Moranis) mit seinem Bruder Gordon in den Strahl seiner eigenen Schrumpfmaschine. Unbemerkt von den Kindern im Haus müssen sie einen Weg finden wieder zur normalen Größe heranzuwachsen …

Ich habe den ersten Film geliebt, wußte auch daß dieser dritte Teil existiert und doch hat es gut 24 Jahre gebraucht daß ich mal einen Blick drauf werfe – und ach, es hätte noch weitere 24 Jahre dauern dürfen. Falls dieser Film der Grund war weshalb sich Rick Moranis aus dem Geschäft zurück gezogen hat kann ichs restlos verstehen: hier stimmt garnichts. Inhaltlich schließt der Film kaum an seine Vorgänger an außer eben dadurch daß Rick Moranis wieder als verschrobener Tüftler auftritt. Die restlichen Mitglieder seiner Familie werden von neuen und komplett nichtssagenden Darstellern verkörpert, hier kommt keinerlei Charme zu den Figuren auf. Das Szenario hätte ein umgedrehter Kniff sein können in dem man den ersten Film spiegelt wenn nun der Erfinder selber geschrumpft ist – es sit aber nur ein aneinanderreihen von Szenen bei denen ich den Eindruck habe daß es nicht verwendete Gedanken für den Erstling waren. Der Look ist der eines billigen TV Films und der bunte Green Screen Look ätzt sich mich seiner Künstlichkeit geradezu ins Auge. Und obendrein spielt Allison Mack mit, die ich zwar in „Smallville“ sehr gemocht habe, um die ich aber weiß was sie sich hat zu Schulden kommen lassen so daß ich sie nicht mehr unbelastet in einem Kinderfilm schauen kann. Am Ende wird dieser Film sein kaum geklicktes Schicksal auf DisneyPlus finden.

 

Fazit: Billigsequel der übelsten Sorte!

Rating: ★☆☆☆☆