Wonder Woman 1984

EIn mysteriöses ARtefakt holt Dianas (GAld Gadot)s verstorbenen Freund Steve (Chris Pine) zurück ins Leben – allerdings trachtet auch ein windiger Geschäftsmann (Pedro Pascal) danach mit dem ARtefakt schweren Schaden anzurichten …

Der Film hat gleich in mehrerer Hinsicht Pech: eigentlich war ein Start für den Sommer 2020 geplant, doch durch die Coronalage wurde er stetig und immer weiter aufgeschoben. In Deutschland wir dzwar weiterhin ein Kinostart angepeilt, aber es gibt ihn dann doch vorab auf Sky womit er zwar irgendwie, aber doch nicht richtig erschienen ist. Ebenso hat er Pech mit seiner Zugehörigkeit des DCEUs, wo er eben einen weiteren Titel darstellt, aber innerhalb der Haupthandlung ein Prequel ist und es obendrein sehr unklar ist in welche Richtung dieses Universum überhaupt noch fortschreitet. Das Schönste an diesem Film ist wohl daß es nach langer Zeit mal wieder ein richtiger, großer Blockbuste rist der auch im großen Stile für die Kinoleinwand gemacht ist, aber auch eine große Luftnummer darstellt. Die Story hat drei Aspekte die sich nicht widersprechen, aber ungleichmäßig verfolgt werden. Nach einer furiosen Eröffnungssequenz gönnt sich der Film nahezu eine Stunde Leerlauf und die Rückkehr Steves ist mit einem Aspekt verbunden der geradezu „unmoralisch“ genannt werden kann. All das, wie auch der digitale Look machen dies zwar zu großem, aber zu leerem Kino dessen (zu) lange Lauflänge irgendwann zur Qual wird. Schade, aber mit solchen Filmen kommt das DCEU weiterhin nicht auf die Kette.

Fazit: Überladen und leer – trotz weniger guter Szenen ein trister Film mit quälender Überlänge.

Rating: ★★☆☆☆