Vergiftete Wahrheit

Der Anwalt Robert Bilott (Mark Ruffalo) übernimmt eine Stelle in einer Kanzlei in Cincinnati und stößt auf eine Anklage bei dem das DuPont-Werk in Verdacht steht giftige Abfälle auf der Mülldeponie zu lagern und die angrenzende Landwirtschaft zu verschmutzen. Die eingereichte Beschwerde löst einen riesigen Fall aus …

Kurfristige und langfristige Wirkung. Mit einem kurzfristigen Blick ist dies ein typischer Gerichtsfilm ohne auffällige Dinge bei denen David gegen Goliath kämpft, mit dem Recht auf seiner Seite und dem Herz am rechten Fleck. Dies wird aber durch keine Ironie oder „erleichternde Dinge abgemildert, sondern sehr nüchtern geschildert: Stars wie Mark Ruffalo und Anne Hathaway sind bewußt unscheinbar zurecht gemacht, der Look mit dem grünlichen und entsättigten Bild läßt es ebenso deprimierend erscheinen und eigentlich geht es nur um Menschen die in Räumen sitzen und reden. Im langfristigen Blick entfaltet der Film aber seine Schockwirkung da er auf wahren Tatsachen beruht und eine Sache offenbart die bis zum Zuschauer persönlich durchdringt. Deswegen: dies ist ein Film an dessen Ende die Laune hin ist, daher sollte er definitiv als Standardtitel an Schulen angeführt werden.

Fazit: Eigentlich ein kleiner Juristenfilm mit heftigem Background und Wirkung!