Run

Die Beziehung von Chloe (Kiera Allen) und ihrer Mutter Diane (Sarah Paulson) ist unnatürlich eng – so sehr daß es an Obession klingt. Irgendwann beginnt Chloe die Dinge zu hinterfragen …

Der Feind in meinem Haus, in diesem Fall sogar noch schlimmer: wenn die eigene,fürsorgliche Muter sich als pure Bedrohung erweist. Mit einer solchen Grundprämisse haben schon einige Filme sehr gut gearbeitet, warum nicht auch dieser? Sarah Paulson spielt eine Rolle die ihr sehr liegtm aber ihr Image als Teifelsfrau so sehr zementieren könnte daß sie kaum mehr eine „nette“ Rolle abkriegen könnte. Der Fokus liegt trotzdem auf Kiera Allen welche das unschuldige Opfer spielt die in ihrem geordneten Leben langsam Risse entdeckt und nach und nach enthüllt daß sie in den Händen einer Wahnsinnigen ist. Daraus entstehen zahllose Spannungssituationen die oftmals mit wenig auskommen, etwa einer Klettersituation auf einem Dach oder der reinen Konfrontation bei der eben die eine Person im Rollstuhl sitzt. Leider baut der Film in diese clevere und spannende Geschichte einige Wendungen und Momente ein die arg konstruiert wirken – da sinkt es dann auf TV Thriller Niveau. Trotzdem ist dies am Ende ein hervorragender,kurzweiliger und effektiver Spannungsfilm.

Fazit: Teilweise auf bewährten Pfaden, aber dennoch hoch spannend!

Rating: ★★★★☆