Mank

Herman J. Mankiewicz (Gary Oldman) soll 1940 auf einer abgelegenen Ranch in der Mojave Wüste ein Drehbuch für Orson Welles (Tom Burke). In den nur 60 Tagen Zeit helfen ihm Schreibkraft Rita (Lily Collins) und Krankenschwester Freda (Monika Gossmann) …

Ein merkwürdiger Zwiespalt: der Film hat für mich auf ganzer Linie nicht funktioniert und hat mich auch nicht erreicht. Trotzdem bewundere und respektiere ich ihn für seine Machart und seine Existenz. Das geht wohl in erster Linie auf den Namen des Regisseurs David Fincher zurück der hier ein Herzensprojekt umgesetzt hzat. Der Versuch den Film wie aus der Zeit aussehen zu lassen in der er spielt ist mit Ausrufezeichen gelungen – es sit wirklich soals habe man den Film vor 80 jahren gedreht, in eine Zeitkapsel gepackt und ejtzt wieder rausgeholt, lediglich das Ergänzen von Bildstörungen ect. Hätte diesen Eindruck noch untermauert. Ebenso hat man viel Spaß an Gary Oldman der als riesige Figur in jder Szene den Ton angibt und bittere Aussagen und Kommentare für jeden parat hat, solche Rollen mögen für Darsteller auch ein großes Vergnügen sein. Leider spielt das alles vor einem Hintergrund der mich kein Stück interessiert. Das Studiosystem der damaligen Zeit sit eine fremde Welt für mich und Mank dort herumspazieren zu sehen und zu diskutieren und mauscheln hat für mich keinen Effekt. Und als Biographie ist der Film wohl auch nicht gedacht, Mank selber sagt an einer Stelle daß man das Leben eines Mannes nicht in zwei Stunden fassen kann. Insofern: ich freue ich wenn ein großer Filmemacher die Chance bekommt ein Traumprojekt umzusetzen, ich feiere die effektive und bombastische Inszenierung als alten Film – kriege aber keinen Kopf in das Thema und die laufenden Konflikte. Aufgrund der doch sehr positiven Rezensionen konnten andere das viel besser.

Fazit: Episch inszeniert und atmosphärisch, aber inhaltlich nur für ein anspruchsvolles Publikum funktionierend!