African Kung-Fu Nazis

Adolf Hitler (Sebastian Stein) hat sich nach der Niederlage des Zwiten Weltkrieges mit dem U-Boot nach Afrika abgesetzt. In Ghana will er Hideki Tojo (Yoshito Akimoto und „Horse-Man Göring“ (Marsuel Hoppe) einen neuen Versuch starten die Welt zu erobern …eilzunehmen …

Macht es denn Sinn über diesen oder überhaupt einen „solchen“ Film zu urteilen? Ich denke nicht. Jeder der die Handlung liest kann sich vorstellen daß es hier absoluter Oberquatsch und Megatrash zu erwarten gibt. Und zwar dieser der zumindest ganz viel Respekt erfordert: ein deutscher Regisseur, Drehbuch und Autor inszeniert einen Kung Fu Film in Afrika – gabs das schonmal? Leider hat er für mich das Problem daß er an keiner Stelle einen ernsthaft anfassbaren Punkt gibt: eine dunkelhüutige Hauptfigur die Horts heißt und bayrisch spricht ist kein Held mit dem man dieser Handlung folgen kann und dabei emotionale Anbindung erreicht wird. Ein paar einsame Gags und harte Splattereinlagen sind dann auch die einzigen mir bewußten Pluspunkte hierbei, insbesondere da der Film vorangig Kung Fu Film ist und eigentlich in der zweiten Hälfte vorrangig aus einem langen Turnier besteht. Ich habe zu solchen Filmen von Grund auf keinen Zugang und kann nur den Punkt daß der Film überhaupt gemacht wurde respektieren und einigen Leuten die eben daran Spaß haben viel Vergnügen wünschen.

Fazit: Trashige Grundidee die einen sehr langen Klopperfilm ausgewalzt wird!

Videoreview von mir: https://youtu.be/E6iXXW_DArg