The Grudge

Detective Muldoon (Andrea Riseborough) untersucht den Fall einer Familie die in ihrem Haus zu Tode gekommen ist. Sie entdeckt daß deren Haus mit einem Fluch belegt ist daß jeden der es betritt auf gewalttätige Weise tötet.. Schon bald ist auch Muldoons Kind in Gefahr …

Es fällt mir schwer diesen Film korrekt zu verorten: es gibte ine reihe japanischer Filme dazu, dann gibt es eine Trilogie aus den USA die den Stoff als Remake liefert und nun diesen hier der irgendwie zwischen die Stühle fällt. Es ist ein Remake, es ist ein Reboot und greift doch eine inhaltliche Verbindung zu den anderen Filmen auf … hä? Ansonsten gibt es das wofür die Serie bekannt ist, aber in verwässertet Form: viele Gruselszenen in denen eine klappernde Gestalt herumläuft und eine extrem verschachtelte Erzählung die permanente Zeitsprünge liefert. Fans der Materie dürften dies zu dürftig finden, aber wer einen kurzweiligen Grusler sucht liegt nicht restlos falsch. Auch wenn wie so oft die Jumscares Überhand nehmen.

Fazit: Für Fans der Materie oder demjenigen der einfach nur ein wenig Grusel will!

Rating: ★★☆☆☆

Die Hochzeit meines besten Freundes

Als Jules (Julia Roberts) erfährt daß ihr bester Freund Michael (Dermot Mulroney) heiratet erkennt sie daß sie ihn liebt und zurückgewinnen möchte. Also reist sie zur Hochzeit und versucht Michael seiner künftigen Braut (Cameron Diaz) auszuspannen …

Ich sah diesen Film als Teenager (in einer Sneakpreview vor Start) und über die Jahre immer mal wieder, nun blinkte er mir aus dem Netflix Angebot nochmal entgegen. Es war spannend ihn nochmal zu sehen, aber nicht wegen des Films an sich. Der ist ein typisches Produkt seiner Zeit, einer Phase in der romantische Komödien laufend herauskamen und einfach nur mit dem Kniff arbeitete daß er Julia Roberts als Intrigantin gegen ihr Image besetzte. Dabei verläuft der Film auf absolut absehbaren bahnen, setzt dabei aber einige echte Hightlights, etwa die Szene in der eine Mittagsgesellschaft beim Essen beginnt zu singen oder eine Sequenz in einer Karaokebar, ebenso weicht zumindest das Ende wage von den Erwartungen ab.  Roberts und Dianz sind in ihren parts perfekt, Rupert Evert setzt einige göttliche Szenen als schwuler bester Freund, lediglich Dermot Mulroney wirkt etwas hölzern und begründet nicht warum er der Mann ist nach dem die beiden Frauen so gieren. Das spannende Element waren aber kleine, ehrliche Szenen, insbesondere die in denen Roberts Figur sich eingesteht daß ich Tun egoistisch ist, der bestre Freund der ihr ehrlich mitteilt daß sie verlieren wird und die Unfähigkeit dieses zu akzeptieren. In einem solchen filmischen Stück Zuckerwatte nach solcher Tiefe zu suchen klappt nicht, aber mich spricht das (weils eben meine Zeit war) trotzdem an und so empfinde ich den Film als mehr als nur eine laue RomCom.

Fazit: Aus einer Flut der RomCOms in den 90ernist dies einer der in Erinnerung bleibt!