The King of Staten Island

Scott (Pete Davidson) verlor seinen Vater im Alter von sieben und gammelt bis in seine zwanziger vor sich hin. Als seine Mutter (Marisa Tomei) aber eine Beziehung zu Feuerwehrmann Ray (Bill Burr) beginnt muß sich Scott seinen Emotionen stellen …

Realität trifft Fiktion. Der Komiker Pete Davidson (der mir übrigens gänzlich unbekannt ist) spielt die Hauptrolle eines jungen Nichtsnutzes der gezwungen ist sich mit den emotionalen Altlasten der Vergangenheit zu beschäftigen und die neuen Lebensumstände seiner Mutter zu akzeptieren. Dies alles ist wohl eine Aufarbeitung von Davidsons wahrem Leben mit fiktionalem Einschlag. Worin der besteht kann man so nicht sagen. Für sich alleine genommen fühlte sich der Film aber durchweg wie ein Indie Streifen an und hatte für mich eigentlich keine Geschichte. Er beobachtet einfach seine Hauptfigur wie sie im Alltag und mit den Menschen um sich herum umgeht, sich mal echt toll und oftmals echt furchtbar verhält. Die Wirkung war allerdings daß alle Charaktere nicht eindeutig gut oder böse sind, aber voll ausgefleischt und lebensecht daherkommen und obwohl keine großen Ereignisse anstehen macht es Spaß hinter die Fassaden der Figuren zu schauen. Einige Male überrascht was man da sieht.

Fazit: Eigensinniger Film der etwas lang, aber durchweg lebensecht daherkommt!

Rating: ★★★★☆