Greenland

Ein Kometenhagel droht auf der Erde  niederzuschlagen.  John Garrity (Gerard Butler) will seine Frau Frau Allison (Morena Baccarin) und Sohn Nathan (Roger Dale Floyd) in Sicherheit bringen. Beim Aufbruch zur Rettung werden die Familienmitglieder aber voneinander getrennt

Da kann man an wenigen Daten festmachen welche Art von Film hier zu erwarten ist: es stürzt ein Komet auf die Erde, damit ist man schon im Armageddon Modus. Mit Gerad Butler und dem Regisseur von „Angel has fallen“ kann man sich dann sicher sein in seichtem Action-Umfeld unterwegs zu sein … also passt alles. Leider erweist sich der Film als etwas anderes. Es wird eine weltweiter Katastrophe geschildert, durch die Augen einer fliehenden Familie – man sieht nur was diese sehen und hat kein allgemeines Bild der weltweiten Lage. Butler spielt auch keinen lässigen Helden, sondern einen verzweifelten Vater der nichts anderes will als seine Familie in Sicherheit zu bringen, dabei aber wirklich verzweifelt ist und nicht für alles einen trockenen Spruch parat hat. Bei diesem Weltuntergangsszenario kommt es dann auch zu einigen großen Actionpassagen, diese sind aber nicht als Schaueffekt inszeniert und logisch in die Handlung eingebettet. Man hat zwar durchaus Spaß am Film, aber es ist einer der sein Thema ernst nimmt, d.h. es ist eher ein deprimierender und farbloser Film. Aber einer mit großartigen Momenten und bis zum Ende grandioser Hochspannung.

Fazit: Eigentlich alles bekannte aus gängigen Titeln auf originelle, neue Weise verpackt!

Videoreview von mir: https://youtu.be/pgDfoYo_sP8