Rebecca

Mrs. de Winter (Lily James) beginnt in Manderley ein neues Leben an der Seite von Witwer Maxim de Winter (Armie Hammer) – allerdings bieten die neue Umgebung und die finstere
Haushälterin Mrs. Danvers (Kristin Scott Thomas) einige Unsicherheiten …

Ich bin nicht grundlegend gegen Remakes (vor allem nicht in einem Falle wie hier bei dem 80 Jahre vergangen sind). Ich schätze es wenn ein guter Stoff s in eine zeitgemäße Umsetzung geformt wird und so einem neuen Publikum zugänglich gemacht wird welches sonst nie damit in Berührung gekommen wäre. Im Falle von Rebecca heißt dies: es ist eine Buchverfilmung die bereits im Jahre 1940 durch Alfred Hitchcock umgesetzt wurde, jetzt kann man die Geschichte mit populären Gesichtern wie Armie Hammer, Lilly James und Dame Kristin Scott Thomas neu anschauen. Allerdings ist der Film dabei wohl an der Vorlage orientiert, d.h. es passiert nicht viel und es wird sehr langsam vorgegangen. Inhaltlich setzt sich das Ganze dann zwischen die Genres, hat Anteile von Krimi, Psychothriller und Drama an sich und geht einfach um eine junge Frau die sich in einer feindseligen, unangenehmen Atmosphäre wiederfindet. Dies führt dann zu ein paar passablen Twists, vielen Landschaftsaufnahmen und einem soliden Ende. Einfach dein Film den es so nicht gebraucht hätte, der aber auf seinem Sektor nichts groß falsch macht.

Fazit: Solides Netflix-Füllprodukt, meilenweit vom Klassikerpotential entfernt!

Videoreview von mir: https://youtu.be/7_7UvdZpZog