Adaptation

Drehbuchschreiber Charlie Kaufmann (Nicolas Cage) hat zwar mit „Being John Malkovich“ einen Hit geschaffen, leidet aber unter einer Schreibblockade und mangelhaftem Selbstvertrauen. Als er ein Buch namens „Der Orchideendieb“ adaptieren soll beginnt er mit seinem Bruder Donald (Nicolas Cage) der Autorin nachzuspionieren …

Ich bin vor 18 Jahren mit großer Neugier und Vorfreude an diesen Film herangegangen, was wohl in erster Linie an Nicolas Cage in einer Doppelrolle gelegen hat. Damals war ich vom Film vollkommen enttäuscht, nun habe ich es mit einer zweiten Runde versucht und mein Urteil fällt zwar milder aus, aber immer noch nicht wirklich gut. Es werden hier interessante Themen verarbeitet: eine bizarre Lebensgeschichte eines Rauhbeins, eine im Leben verlorene Journalistin die aus ihrer Welt ausbrechen soll und ein verklemmter Mann der versucht etwas in Drehbuchform zu pressen was nicht funktioniert. Klar, Cage kann sowas spielen, erst Recht in einer Doppelrolle, ebenso ist es ein Vergnügen Meryll Streep und Chris Cooper in ihren Parts zu sehen. Leider findet der Film für mich keinen guten Schwerpunkt sondern verliert sich restlos in seinen vielen Rückblenden und Handlungsverläufen de einen schnell raus werfen können. Das ist immernoch hoch interessant und nimmt zum Ende hin einen krassen Verlauf, aber irgendwie hat man hier sehr viele Parts, von Comedy bis Thriller, die einen bleischweren Unterton haben.

Fazit: Überragend gespielt, aber sehr verschachtelt ohne richtigen Schwerpunkt!

Rating: ★★★☆☆