Enola Holmes

Enola Holes (Millie Bobby Brown) ist die Schwester des legendären Sherlock Holmes(Henry Cavill), ist aber auf dem Land bei ihrer Mutter Eudoria (Helena Bonham Carter) aufgewachsen. Als Eudoria spurlos verschwindet und Enola in ein Internat kommen soll begibt sie sich alleine auf die Suche …

Dies fußt zwar auch auf einer Buchreihe, trotzdem ist das Thema Sherlock Holmes für mich in den letzten Jahren ausreichend beackert worden: die Kinofilme mit Robert Downey jr. sowie die filmische Katastrophe mit John C. Reilly, die großartige Serie „Sherlock“ sowie die durchschnittliche Krimiserie „Elementary“ haben diese Figur auf sehr vielschichtige und interessante Weise beleuchtet. Daher finde ich es nicht sonderlich reizviel die Figur hier erneut zu treffen, mit Henry Cavill zwar interessant besetzt, aber ebenso langweilig und gewöhnlich gestaltet. Der Fokus liegt bei Millie Bobby Brown die zwar sehr viel jugendliche Energie und Charme in die Rolle mit einbringt, aber man kann den Grundton des Films der zwischen Spaß und Ernst verläuft kaum erfassen. Das stetige Sprechen mit dem Zuschauer durch das Durchbrechen der vierten Wand reißt permanent aus einer stringenten Handlung raus, letztere ist aber nur eine seichte Rätselgeschichte die sich dann irgendwann einen zweiten Handlungsstrang anbaut. Am Ende hat man ein paar charmante Momente gesehen und versteht daß dieser Film zwar wegen Corona nicht ins Kino gekommen ist, aber dort sehr schlecht aufgehoben gewesen wäre.

Fazit: Triviale Krimistory mit charmanter Heldin deren stetiges Sprechen mit dem Zuschauer radikalt raus reißt!
1 Punkt

Videoreview von mir: https://youtu.be/DrEfN-YFudE