The Hunt

Crystal (Betty Gilpin) sowie Elf andere Menschen werden entführt und landen im Wald auf einer Lichtung. Schnell merken sie daß sie von reichen Sadisten benutzt werden um ein gnadenloses Jagdspiel zu spielen …

So sieht als ein Film aus gegen den sogar Dondald Trump persönlich geschossen hat. Auf den ersten Blick hat man es mit einem erwachsenen „Hunger Games“ Ripp-Off mit einigen Einflüssen aus „Battle Royale“ zu tun: eine Hand voll Menschen landen in einem tödlichen Spiel in dem reiche Leute sie jagen und versuchen zu töten. Diese simple Ausgangslage und die damit verbundenen Erwartungen fliegen schnell aus dem Fenster. Mehrer vermeintliche Hauptfiguren fliegen relativ schnell aus dem Film, ebenso legt der Film in Sachen Brutalität die Messlatte nach ganz weit oben. Ebenso werden ständig neu aufgebaute Erwartungen und Figuren in kürzester Zeit in eine andere Richtung gelenkt – der ohnehin nur 80 Minuten lange Film verfliegt dadurch gefühlt in wenigen Minuten. Die satirischen Elemente kann man darin finden, wer den Film aber als krasses Metzelabenteuer genießen will wird daran seine Freude haben.

Fazit: Spannend, hart und schnell – und voller stets gebrochener Erwartungen!

Rating: ★★★★☆