The Outpost – Überleben ist alles

Im Jahre 2009 haben die Amerikaner in Afghanistan das Camp Keating errichtet welches an einer strategisch schlechten Position am Fuße von drei Bergen liegt. Als das Lager geschlossen werden soll fällt eine Armee aus Taliban über das Camp her …

Für wen werden solche Filme gedreht?`Ich hoffe sie nützen Menschen die ähnliches erlebt haben um damit irgendwie beser klar zu kommen oder ein Gefühl davon bekommen als Helden verehrt zu werden. Dramaturgisch hat der Film nicht viel zu bieten was aber genau im Sinne der Geschichte ist: eine Stunde lang bekommen wir den Alltag auf einer Militärbasis zu sehen auf der wenig passiert. Es gibt ganz unregelmäßig Talibanangriffe, viele Dialoge zwischen den sich kaum unterscheidenden Figuren, hier mal eine Mission, dort mal einen menschlichen Moment … wenn dies das Leben abbilden soll stimmt das auch da es wirklich keinen roten Faden git. In der zweiten Hälfte wird der Film zu einem einstündigen Dauershowdown in der geballert, gestorben und gekämpft wird. Hier greift mein übliches Problem damit: es wird lebensnah und krass erzählt und is hochspannend, da jede Figur entbehrlich ist und jeder zu jedem Zeitpunkt verenden kann (und es auch tut). Ich selber will aber an sowas nicht Spaß und Freude haben, vor allem wenn es auf einem wahren Fall basiert. Daher weiß ich letztlich nicht an wen sich dieses Werk richtet.

Fazit: Solide Kriegsaction mit austauschbaren Figuren, aber hoher Wucht!

Videoreview von mir: https://youtu.be/JHGuc_CJB6M