Was gewesen wäre

Nach zweimonatier Beziehung machen Astrid (Christiane Paul) und Paul (Ronald Zehrfeld) einen Kurzurlaub in Budapest. Dabei trifft Astrid auf ihre Jugendliebe Julius (Sebastian Hülk) und durchlebt alte Gefühle ….

Das sind die immer wieder zitierten Stärken des deutschen Films: er mag nicht sehr aufregend, sehr spektakulär und voller Wendungen und Überraschungen sein, aber dafür wirkt er oftmals als habe er das wahre Leben eingefangen. Dies ist so ein Fall. Ein noch frisch verliebtes Paar macht Urlaub, stößt auf die Vergangenheit, verliert sich in Orientierung für die Zukunft und Erinnerung an die Vergangenheit … mehr braucht es nicht. Mit Christiane Paul und Ronald Zerfeld hat man zwei absolut authentische Darsteller, der Film ist kurz, kurzweilig und dialoglastig und die Thematik ist etwas was vermutlich jeder Zuschauer so kennt oder teilweise selbst mitgemacht hat. Dadurch weird er Film nicht aufregender, aber eben „echter“: weil es so ist als könne man mal bei einer emotionalen Krise einer Person zuschauen die letztlich sehr ähnliches durchlebt wie man selbst.

Fazit: Eigentlich frei von großen Momenten, dafür ungemein lebensecht und unaufdringlich gespielt!

Rating: ★★★★☆