Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Der Tierarzt Dr. John Dolittle (Robert Downey Jr.) hat zwar die Fähigkeit mit Tieren zu sprechen kommt aber nach dem Tod seiner Frau nicht darüber hinweg und verkriecht sich.Als aber die junge Königin Victoria (Jessie Buckley) von einer Krankheit befallen wird, beginnt Dolittle eine abenteuerliche Reise um ein Heilmittel zu finden …

Dieser Film ist wohl auch durch einige sehr problematische Phasen in der Entwicklung gegangen, aber die Aussicht und der erste Trailer waren gar nicht mal so schlecht: Robert Downey jr. Als abgedrehter Tierarzt der mit Tieren sprechen kann, spielend in einem viktorianischen Zeitalter … das schien klar zu gehen. Deswegen ist es umso erschütternder was dort für ein Film bei herum kommt. Viele der Vorwürfe die ich ihm machen möchte sind im Grunde nicht so schlimm, da es sich um einen Kinderfilm handelt – aber auch dort gibt es welche die albern, aber nicht dumm sind. Das trifft hier nicht zu: Downey jr. Gibt den abgedrehten Spinner dem eine Gang an sprechenden Tieren zur Seite steht, doch weder er noch seine Begleiter strahlen irgendeinen Charme, irgendeine Chemie oder gar Herz aus. Die Story ist eine schlichte Abenteuergeschichte die ok ist, aber nur als Aufhänger für viel Klamauk herhält. Und die Spezialeffekte sind eine merkwürdige Mischung aus extrem gut und sichtbar günstig. Alles in allem keine gute, funktionierende Mischung die maximal für ganz kleine Kinder ein wenig Spaß ergeben dürfte.

Fazit: Sehr viele verschenkte Ansätze in einem überzogenen, unangenehmen Film.