Vox Lux

Eine Tragödie zerstört das Leben von Celeste (Raffey Cassidy / Nathalie Portman) – aber nachdem sie bei einer Trauerfeier singt steigt sie dadurch zum Popstar auf. Nachdem sie ein Skandal zu Boden wirft will sie sich aber mit einem neuen Album nach oben durchkämpfen …

Irgendwie war alles was mit diesem Film zu tun hatte merkwürdig – das fing schon an mit seiner Verfügbarkeit; da er im Amazon Streaming Angebot nicht erhältlich war, im von mir genutzten DVD Versand aber schon. Und sobald es losging hatte ich auch permanent die Frage im Kopf: was soll das, was schaue ich da, worum geht es? Das wurde mir bis zum Ende nicht so wirklich eindeutig klar. Die merkwürdige Musik, die Farbgebung und sonstige Aufmachung ließ es wirken als würde ich einen Kunstfilm schauen. Inhaltlich legt er sich nicht auf ein Thema fest: es geht um einen Amoklauf und das Überleben eben jenes, dann folgt die Biographie und der Aufstieg eines Popstars und dann deren Umgang mit einem schlimmen Vorfall, viele Jahre später bis hin zu einem lauten Konzertfinish – als das bleischwer kommentiert von einem Sprecher. Wirklich populär und spektakulär ist der finale Film nicht wahrgenommen worden, zumal er am Ende eigentlich nur eins ist: ein Megavehikel für Natalie Portmann. Die liefert sowohl in Dialogphasen wie auch in den Konzertmomenten eine sagenhafte Performance – leider liefert mir der Film einfach keinen Grund dafür.

Fazit: Mehrere Themen streifender, unentschlossener Film den Natalie Portmann solide trägt!