Systemsprenger

Benni (Helena Zengel) ist neun Jahre alt und wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten da sie an schlimmen Aggressionsschüben leidet. Die letzte Hoffnung ist der Anti-Aggressionstrainer Micha (Albrecht Schuch) …

Dies ist natürlich kein Film den man zum „Spaß“ schaut, sondern ein furchtbarer, harter und krasser Steifen. Er begleitet ein kleines Mädchen daß von psychischen Störungen und unkontrollierbaren Wutattacken gepeinigt wird, wie diese mit ihrer Art ihr Umfeld terrorisiert und wie sie durch das System fällt – alles, was es an Möglichkeiten gibt um einem solchen Kind zu helfen wird probiert und scheitert. Das funktioniert durch das eindringliche Spiel von Helena Zengel unangenehm gut, aber ebenso hat der Film einen durchgehend lebensnahen und realistischen Look. Das wird durch ein ständiges Wexchselbad der Gefühle verstärkt, auf glückliche Momente folgen wieder entsetzliche und ängstliche Szenen und so hilflos viele Personen an manchen Stellen erscheinen so glaubhaft sind sie auch. So verlässt man den Film, insbesondere durch das ungreifbare Ende, mit sehr ramponierter Emotionslage, aber ebenso it dem begeisternden Gefühl was der deutsche Film vermag.

Fazit: Realistisches Bild eines Problemkindes das restlos in den magen schlägt!

Rating: ★★★★☆