Dem Horizont so nahe

Jessica (Luna Wedler) findet in Danny (Jannik Schürmann) ihren Traummann und hofft auf eine gemeinsame Zukunft. Allerdings trägt dieser ein dunkles Geheimnis mit sich welches alles zunichte machen kann …

So simpel die Geschichte ist, so furchtbar ist sie: junges Mädchen trifft ihren Traummann, dieser ist ein von der Vergangenheit gezeichneter und mit einer schlimmen Krankheit infizierter Mensch. Zwar finden sie zueinander, zwar halten sie sich aneinander fest, dennoch ist es klar wie diese Geschichte enden muß, zumal es die Verfilmung eines Romans ist der seinerseits einen wahren Background hat. Eigentlich unangenehmer Stoff den man sich ungern anschaut, aber es ist eben auch Kino der Gefühle und das Recht der Macher, einen Zuschauer diesem furchtbaren Emotionszustand auszusetzen. Und dank der Darsteller klappt das auch gut, wenngleich mir Luna Wendlers Figur etwas zu aufmüpfig erschien, aber das mag nur mein Empfinden gewesen sein. Als kurzweilige Romanze taugt die Nummer jedenfalls nicht, ebensowenig als Herzschmerzsterbedrama. Letztlich findet sich der Film irgendwo in der Mitte ein wo er vielleicht nicht jeden Zuschauer begeistern kann, aber sicherlich manchen richtig hart erwischt!

Fazit: Zunächst überzuckert erscheinende, danach immer bitter werdende Romanze unter hartem, unausweichlich traurigem Stern!

Rating: ★★★☆☆