Everest – Ein Yeti will hoch hinaus

Die in Shanghai lebende Yi finde auf ihrem Haus einen Yeti den sie Everest nennt. Sie beschließt mit zwei Freunden durch China zu reisen und das Wesen zurück in seine Heimat zu bringen. Dabei haben sie jedoch auch Verfolger …

Man muß halt konkurrenzfähig sein … das gilt auch für Dreamworks Animation. Eigentlich gehört der Sektor des Animationsfilms fest den Machern von Pixar, aber mit Titeln wie diesen hier muß sich Dreamworks nicht verstecken. Sie liefern hier eine riesige, detailreiche und bunte Welt, jagen eine Truppe aus sympathischen Helden kindgerecht durch ein lautes Abenteuer und verpacken auch neben einigen lustigen Szenen eine richtige Dosis an Emotionen rein. Kurz gesagt: genau der Film den man als Eltern mit dem Kind guckt und bei dem man dann auch selber amüsiert zusieht.

Fazit: Buntes Spektakel mit Witz, Herz, Spannung und einer bunten Welt – für Kinder top, aber auch Erwachsene sollten Spaß haben!

One Cut of the Dead

Nachwuchsregisseur Higurashi (Takayuki Hamatsu) reist mit seinem Crew in eine Fabrikanlage aus dem Zweiten Weltkrieg um einen Zombiefilm zu schauen. Das wird jedoch zu einer blutigen Angelegenheit als echte Zombies auftauchen …

Dieser Film wurde mir stets wärmstens empfohlen, allerdings immer mit dem Zusatz: die ersten dreißig Minuten muss man durchhalten, aber dann lohnt es sich … ich verstehe was gemeint ist. Dieser Film hat eine beeindruckende Eröffnungssequenz die im Grunde eine halbe Stunde lang ist, erzählt eben den Angriff von Zombies auf ein Filmteam in Echtzeit und mittels einer einzigen, ewig langen Kamerafahrt. Danach macht es in der Tat Klick und man ist in einem restlos anderen Film. Ich möchte hier aber nicht ausführen worin. Sagen wirs aber so: ich selber teile die Liebe für koreanische Filme nicht, kann aber die Begeisterung hierfür im wesentlichen Verstehen. Es ist eine Liebeserklärung ans Filmemachen und in dem Sinne keine direkte Komödie, bringt aber viele spannende Aspekte wie es hinter den Kulissen läuft auf den Punkt. Daher muß man schon ein wenig Offenheit an den Tag legen, aber wer durchhält bekommt in der Tat ein lohnendes Ergebnis.

Fazit: Im Grunde mehrere Filme in einem – und ergibt im Gesamten einen sehr spaßigen Film!