Fifty Shades of Black – Gefährliche Hiebe

Studentin Hannah Steale (Kali Hawk) trifft bei einem Vorstellungsgespräch auf Christian Black (Marlon Wayans) und ist fasziniert. Als sie ihm näher kommt führt er sie in eine Aufragende Welt des Sadomasochismus ein …

Ich kann da sagen oder denken was ich will: so überzogen, unlustig und nervig ich Marlon Wayans finde, so sehr muss ich respektieren daß ich schon zu Schulzeiten Filme mit ihm gesehen habe (Senseless) … also irgendwie hält der Mann sich im Geschäft und findet sein Publikum. Und das wird er wohl auch hierfür finden … ich gehörte aber nicht dazu. Die ganze „Shades of Grey“ Thematik ist ja an sich schon voller unfreiwilliger Komik, daher ist eine Parodie darauf für mich wenig erfolgsversprechend. Und dann ist da die endlose Serie an verbaler und sonstiger Entgleisung, die Thematik ist natürlich geeignet um permanent unter Gürtellinie zu agieren. Da aber jede Szene so ausnahmslos überzogen ist und alle Charaktere wie Comicfiguren sind ist das als würde ich mich über Gewalt in einem Comic auslassen. Wer einen Waynas Film schaut sollte wissen worauf er sich einlässt, das ist keine Neuigkeit, und hier erhält man einen nahezu unerträglichen, an Peinlichkeit nicht mehr zu toppenden Film. Allerdings, wie bei Titeln dieser Art nicht unüblich: hier und da sind Gags drin über die man lachen kann. Ob man sich diese anderthalb Stunden Fremdscham antun mag liegt bei einem selbst.

Fazit: So unglaublich albern, peinlich und geschmackslos daß man es nicht in Worte kriegt, für Wayans Fans ist es aber sicehrlich ne Party …

Burning

Bei einem Nebenjob trifft der Möchtegern-Schriftsteller Jong-soo (Yoo Ah-in) seine ehemalige Klassenkameradin Hae-mi (Jeon Jong-seo) wieder und entwickelt Gefühle für sie. Daher ist er auch bereit während einer Abwesenheit ihre Katze zu füttern. Als hae-mi jedoch von der Reise zurückkehrt hat sie Ben (Steven Yeun) an ihrer Seite …

Ich habe zu Schulzeiten ein paar Bücher von Murakami gelesen; als ich diesen Film nun sah wußte ich nicht daß er auf einem Werk Murakamis basiert, aber ich hatte die Ganze Zeit ein Gefühl hier etwas wiederzuerkennen. Dabei habe ich mir den Film nur angeschaut weil er auf prime verfügbar war, ich war mir vorher sicher daß ich zweieinhalb Stunden koreanisches Kino so nicht verarbeiten kann. Das stimmt dann nach hinten raus auch, aber es gibt Dinge die funktionieren: die zurückhaltende, traurige Hauptfigur der man gerne folgt, das Geheimnis welches um die weibliche Hauptfigur aufgebaut wird und die ganze Stimmung des Films mögen zwar nicht den typischen Unterhaltungsnormen nicht entsprechen, besitzten aber eine Sogwirkung und eine Faszination die einen erreicht. Mir erschließt scih die Motivation hinter einem solchen Titel nicht, aber ich muß koreanisches Kino auch nicht verstehen. Ich denke aber mit ein wenig aufgeschlossener Herangehensweise kann man aus diesem Film vieles, wenn auch ncith alles, mitnehmen.

Fazit: Stimmig, traurig und irgendwie ergreifend: ich verstehe nicht alles was mir hier gesagt werden soll, finde aber das was ich mitbekomme sehr mitnehmend und interessant!

Rating: ★★★★☆