The Lodge

Richard (Richard Armitage) verlässt seine Frau Laura (Alicia Silverstone) für seine neue jüngere Freundin Grace (Riley Keough), worunter deren Kinder Mia (Lia McHugh) und der ältere Aidan (Jaeden Martell) leiden. Als diese mit Grace alleine sind haben sie einen furchtbaren Plan …

Atmosphäre kann sich sehr gut in einen Kinosaal verlagern, daß geschieht hier auch sehr exzellent … allerdings in unangenehmer Form. Drei Menschen sitzen dort isolier tin der Eiseskälte aufeinander und das schneegepeitschte Umfeld strahlt eine Kälte und einen Frost aus daß man als Zuschauer ebenso anfängt zu frösteln. Wobei hier nichts die menschliche Kälte toppt: wie hier die besagten Personen sich belauern und gegenseitig kalt behandeln ist ultrahart. Dabei ist man als Zuschauer leider relativ orientierungslos: sind dies zwei Kinder die einer Frau einen gemeinen Streich spielen; oder ist dies eine gestörte Person der zwei Kinder hilflos ausgeliefert sind? Daraus mag der Film eine Menge Spannung gewinnen, man weiß aber auch nicht wo man eventuelle Sympathien hinpacken kann. Trotzdem folgt man dem ereignisarmen Verlauf bis es im letzten Drittel dann zu einem knochenharten Showdown kommt der einem die Schuhe auszieht. Darstellerisch ist das alles erste Klasse;ebenso dicht ist die Atmosphäre nd auch wenn der Film im Mittelteil etwas durchhängt rettet das krasse Finish alles. Da verzeiht man auch daß die optische Aufmachung sehr stark von „Hereditary“ abgekupfert ist.

Fazit: Irgendwo zwischen Horror und brutalem Psychothrill arbeitender Film mit Durchhänger in der Mitte, aber ultrahartem Abschluß!
4 Punkte

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=l_4fGG5ZgwE

Mad Max 3 – Jenseits der Donnerkuppel

Der Ex-Cop Max Rockatansky (Mel Gibson) verliert in der Wüste sein Gefährt. Er beginnt eine Suche nach dem Dieb und landet in der Stadt Bartertown, welche von Aunty Entity (Tina Turner) geleitet wird …

Da wird die Mel Gibson Serie zur Trilogie, wobei sich der Fokus etwas verschiebt: hier geht es wohl vorrangig darum die Endzeitwelt in der es spielt auszubauen. Dabei fällt ein Faktor fast ganz weg: Blech und Autos. In dieser Welt gibt es sie zwar noch, sie sind aber so reduziert daß es kaum wie ein Sequel zu dem ps starken Film „Mad Max 2 „ wirkt. Des weiteren ist es ein Gimmick daß die Antagonistin von Tina Turner gespielt wird, das tut dem Film zwar nicht sonderlich gut (sie ist zwar sehr spektakulär wenn sie auftritt, aber das passiert gar nicht so oft), aber es war sicherlich gut fürs Marketing. Ansonsten sit der Film ok, aber eben sehr zeitgemäß: Gibson stackst durch die Wüste, stellenweise begleitet von einem Herr Kiddies so daß in manchen Momenten fast ein „Goonies“ Gefühl aufkommt. Sonst kommt es in der sandigen Umgebung zu ein paar passablen Actionmomenten, die ganz ok sind, aber an die Härte der Vorgänger nicht wirklich heranreichen. Deswegen kann man den Film wohl als trashiges Kleinod betrachten, wirklich herausragend ist das aber nicht.

Fazit: Fazit: Sandiges Sequel welches die PS-Lastigkeit und die Härte vermissen läßt.

Mad Max 2 – Der Vollstrecker

Ex-Polizist Max Rockatansky (Mel Gibson) kämpft isch in einer zerstörten Welt durch und hangelt sich einfach nur von Tankfüllung zu Tankfüllung. Eine Zufallsbegegnung führt ihn zu einer Raffiniere die aber von bösartigen Gestalten bevölkert wird …

Der zweite Teil der Reihe ist für mich letztlich nur eins: ein typsicher Actionkracher der achtziger Jahre. Aufmachung, Schnitt, Musik und Synchro stellen aus heutiger Sicht einen wundervolle Retrotrip dar. Obendrein sind diese endlosen Actionszenen alle handgemacht so daß der Film einen unglaublichen filmischen Schrottplatz kreiert. Mel Gibson ist auch in seinem Element als wortkarger Straßenkämpfer, drum herum tritt ihm eine Truppe aus schrägen Punks entgegen deren Outfits heute eher lächerlich wirken. Allerdings hört es da für mich auf: die Story ist einfach und ohne Nachwirkung, erreicht für mich auch keine nennenswerte Tiefe und rechtfertigt für mich auch nicht das Kultpotential welches man der Serie gerne nachsagt. Wer dieses als Retro-.Adrenalinfilm schauen mag hat meinen Segen, wer noch nie Mad max geschaut aht würde von mir Folge 4 empfohlen bekommen; die anderen könnten wohl eher ausgelassen werden.

Fazit: Beeindruckende Actionorgie mit krassen, handgemachten Stunts, aber ohne nennenswerte Tiefe

Mad Max

In einer futuristischen Welt ist Max (Mel Gibson) einer der letzten Ordnungshüter und hat insbesondere damit zu tun rasende Kriminelle aus dem Verkehr zu ziehen. Als jedoch der bösartige Toecutter (Hugh Keays-Byrne) einen persönlichen Treffer gegen Max landet startet dieser einen Rachefeldzug …

Hier blinkt natürlich das „Achtung Kultfilm“ Potential auf … wobei ich glaube daß die Reihe erst durch „Mad Max – Fury Road“ rückwirkend zur absoluten Kultsaga erhoben wurde. Für sich genommen ist dies ein Film von dem man eine imense Staubschicht runterpusten muß wenn man ihn ansieht um dann zu ersehen daß es ein Low Budget Film aus einer lange zurückliegenden Zeit ist. Es irritiert vor allem daß der Film bekannt dafür ist ein Endzeitszenario zu zeigen aber zumindest der erste Film der Reihe dann doch noch in einer halbwegs zivilisierten Welt spielt in der es die Polizei, Krankenhäuser und auch Gerichte gibt. Ebenso haben wir die Hauptfigur noch als glücklichen Familienvater der erst in der letzten halben Stunde zum brutalen Rächer wird. Die Autostunts haben nicht mehr die Wucht die mittlerweile möglich ist, sind aber allesamt von Hand und „echt“ inszeniert, Mel Gibson in einer sehr jungen Version gibt einen passablen Helden ab und wenn man durch die Brille der Nostalgie schaut gewinnt man diesem Film sicehr einigen Spaß ab. Ich werfs aber auch keinem vor wenn er einen merkwürdigen, alten Film sieht in dem eigentlich nur verschwitzte Gestalten auf den Straßen herumbrettern und dabei laut schreien.

Fazit Für sich genommen ein passabler Actionfilm, wie viel „Wert“ oder Kultpotential man ihm einräumen mag liegt bei einem selbst!