Kursk

Das russische U-Boot Kursk läuft am 10. August 2000 zu einer Übung aus bei der es jedoch zu einem schlimmen Unfall kommt. Aus Angst vor Spionage wird den Seeleuten jedoch jede Hilfe zunächst verweigert …

Eine furchtbare Tragödie – und ein Versuch alle davon betroffenen Felder abzudecken. Der Film spielt in einem U-Boot welches in Gefahr ist, zeigt die Ängste und die Nöte der eingeschlossenen Männer, aber ebenso sieht man den dahinter steckenden Militärapparat und dessen Verstrickungen mit der Politik, ebenso das private Umfeld einiger Seeleute und was deren Verwandte durchmachen müssen. Eigentlich sit dies ein schlimmer, geradezu aufwühlender Stoff der aber bemerkenswert ruhig und sachlich geschildert wird. Klar, es gibt Spannungsmomente, kleine Momente der Menschlichkeit (etgwa eine an Hochzeit zu Beginn), aber im wesentlichen ist der Film bemüht die Ereignisse an allen Ecken und Enden sachlich zu zeigen. Daß dabei kein wirklicher Unterhaltungsfilm rauskommt ist klar, es ist mehr eine Chronik einer Tragödie die man sich mal anschauen sollte, auch wenn ein solcher Film natürlich nicht wirklich an das Erlebte ran kommt.

Fazit: Trauriger Film, trauriges Thema und ein relativ sachlicher Blick auf das Passierte!

Rating: ★★★★☆