The Ridculous 6

Der Western Ganove Tommy „White Knife“ Stockburn (Adam Sandler) wuchs bei den Indianern auf ud erfährt daß er mehrere Halbbrüder hat: Herm (Jorge Garcia), Chico (Terry Grews), Lil‘ Pete (Taylor Lautner), Ramon (Rob Schneider) und Danny (Luke Wilson). Gemeinsam werden diese von ihrem Vater Frank Stockburn (Nick Nolte) in ein Abeteuer verwickelt …

Adam Sandler und sein Netflix Deal … der Mann hat beständig Filme für den Streaming Giganten raus die wahrscheinlich recht günstig produziert werden, aber für ihn einen fetten Gewinn bringen … so auch diesen. Und als Zuschauer kann man gleich in der Anfangsszene auf der Strecke bleiben in welcehr der Film wirkt als versuche er noch eine Cutscene von „Zohan“ unterzubringen …. Sandlers dortiger Kampf mit ein paar Gegner ist an Übertriebenheit nicht mehr zu toppen. Danach befindet man sich in einem Blödelwestern jenseits von Gut und Böse in dem so ziemlich jder Nebendarsteller schon aus anderen Sandlerfilmen bekannt ist und ein Haufen dusseliger, uncharmanter und einfach nur peinlich dummer Figuren aufeinander trifft. Es ist imposant wen man da alles zusammenbekommt, einschließlich von Charakterdarstellern wie Nick Nolte und Harvey Keitel … leider stellt sich der Film selbst ein Bein wenn er alles einerseits so restlos überspitzt, dann aber zumindest hier und da kleine, ernstgemeinte Momente hat. Diese versinken aber restlos darin daß man ab einem gewissen Punkt keine Figur und keine Situation mehr wirklich ernst nehmen kann. Insofern: Sandler verdient sich eine goldene Nase, der Zuschauer ohne jeden Anspruch kriegt zwei Stunden peinlichen Holzhammerhumor … und viele dürften die Gaganummer nicht über die erste Viertelstunde hinaus aushalten …

Fazit: Typisch Sandler … nur noch ein wenig alberner, unerträglicher und nur für eingefleischte Fans des Mannes …

Ein unmoralisches Angebot

Finanzielle Nöte treiben das Ehepaar Diana (Demi Moore) und David (Woody Harrelson) nach Las Vegas wo sie hoffen mit Glückspiel ihre Schulden tilgen zu können. Allerdings treffen sie dort auf den Milliardär Gage (Robert Redford) der ein Auge auf Diana wird und den beiden ein Angebot macht: er will eine Million Dollar zahlen wenn er dafür eine Nacht mit Diana verbringe kann …

Zu dem Film habe ich eine persönliche Beziehung: als ich gerade anfing mich mit Film zu beschäftigen kam dieser in die Kinos und ich sah in diversen TV Sendungen Berichte darüber die ihn sehr spannend und interessant erscheinen ließen, gleichzeitig war die Kritik insgesamt relativ verhalten. Ich sah ihn Jahre später im Fernsehen und nun nochmal auf amazon prime und muß trennen: ja, dies ist kein guter Film, aber ein perfekt designtes Produkt. Im Kern ist es eine sehr kitschige Lovestory und ein paar welches in eine Krise gerät, des weiteren ist es ein Film der eine Grundfrage aufwirft die man dann auf Partys diskutieren kann: würde man sich selbst für eine Million hergeben; oder den Partner? Darüber zu reden dürfte mehr Spaß machen als der Film der sich als glänzende, aber nicht sonderlich gut gefüllte Packung erweist. Edel gefilmt, super gespielt und episch ausgestattet entsteht so ein Date Film der es sich am Ende aber sehr leicht macht. Und mal ehrlich: würde Gage nicht von Rober Redford gespielt wäre er ein widerlicher, alter Lüstling.

Fazit: Schicke Verpackung mit interessanter Grundfrage, aber letztlich ein heftiges Stück Kitsch und nicht mehr!