The Final Storm

Während eines furchtbaren Sturm sucht Silas (Luke Perry) Zuflucht auf der Farm von Tom Grady (Steve Bacic) und seiner Frau Gillian (Lauren Holly). Allerdings lauern noch größere Gefahren als der Sturm – und ausgerechnet Sila scheint die Rettung gegen die Bedrohung zu sein …

Bei Uwe Boll bin ich ja meist etwas zurückhaltend aus persönlichem Grund, weil ich mit dem Mann schon mal zu tun hatte und ich ihn menschlich sehr spannend fand. Trotzdem kann ich, gerade bei Werken wie diesen hier, verstehen warum viele in ihm so einen schlechten Filmemacher sehen. Ich war hierbei zunächst verwundert weil die Handlung fast so aussieht als sei es ein Film über eine Naturkatastrophe, erweist sich dann aber als Mysteryfilm mit biblischen Bezügen. Für mich was das lediglich dadurch interessant daß hier Lauren Holly und Luke Perry die Hauptrollen spielen, zwei Darsteller die ich aus Serien kenne, ansonsten gibt’s nichts erwähnenswertes aus die diesem Film zu berichten. Leider.

Fazit: Spannungsarme Mysterynummer in der wenigstens Luke Perry darstellerisch herausragt!

Casino

Sam „Ace“ Rothstein (Robert De Niro) und Nicky Santoro (Joe Pesci) leben und arbeiten in Las Vegas im Jahre 1973 in der die Casinowelt eine glitzernde Fassade hat hinter der eiskalte Verbrechen geschehen. Durch die Prostituierte Ginger McKenna (Sharon Stone) verliert Ace die Kontrolle …

Nach „The Irishman“ habe ich auch diesen hier auf Netflix wiedergefunden und zum ersten Mal seit bestimmt 20 Jahren nochmal angeschaut. Es war wie ichs erwartet habe: ein großartiger, vielschichtiger Film der mich persönlich wohl etwas überfordert. Zu viele Personen, zu viele Handlungsstränge … und zu viele Dinge die mir wie selbstverständlich vorkommen sollten, mich aber eher irritieren. Damit meine ich Gebräuche, Vorgehensweisen und all die anderen Dinge die in dieser gezeigte Gangsterwelt wohl normal sind. Darstellerisch ist das alles erstklassig, ich respektiere auch wie ein Film eine solche epische Breite an Geschichten und Figuren aufbaut un es ist natürlich toll bekannte Gesichter wie Joe Pesci und Robert DeNiro in entsprechenden Rollen zu sehen. Ebenso ist es ein simpler, aber überaus effektiver Kniff daß die Hauptfigur in der Anfangsszene in die Bredouille gerät und man fast drei Filmstunden warten muss um zu wissen ob er dabei überlebt. Gerade nach dem positiven Erlebnis von „Irishman“ kann manhier nochmal einen (nostalgischen) Blick drauf werfen.

Fazit Groß angelegter Blick in eine fremde Welt!