Bloodrayne 3 – The Third Reich

Im Zweiten Weltkrieg möcten die Widerstandskämpfer Nathaniel (Brendan Fletcher), Vasyl (Willam Belli) und Magda (Annett Culp) gegen deutsche Soldaten unter der Leitung von Brandt (Michael Paré) angehen. Dabei kommt ihnen allerdings Halbvampirin Rayne (Natassia Malthe) überraschend zu Hilfe …

Bei diesem Film finde ich die Entstehungsgeschichte interessanter als den Film selbst. Boll war nämlich dabei die Darsteller, die Kostüme und alles andere für gleich zwei Filme zu verwenden und drehte diese simultan: einerseits eben diesen, auf der anderen Seite die Parodie „Blubberella“. Den logistischen Kraftakt dahinter finde ich viel beeindruckender als das Werk selbst. Ansonsten ist es eben das was es ist: einer der Boll Filme für die er seinen Ruf weg hat. Bei denen er aber auch offen dahintersteht und zugibt daß er sowas nur fürs Geld gemacht hat mit dem er sich dann eben andere Werke ermöglicht hat. Immerhin bedient er sich bei sich selber: er setzt seine tapfere Vampirin die er schon in den anderen Filmen gezeigt hat wieder ins Zentrum, ändert aber eben das Setting: nachdem Teil 1 im Mittelalter spielte und Teil 2 im Wilden Westen erfolgt der dritte Teil während des Zweiten Weltkrieges. Das bringt aber nur ein neues Umfeld mit sich, ansonsten sind alle bekannten Daten wieder da: die gleichen Darsteller, die gleiche holprige Darstellungsweise, einige Gewaltexzesse … und ein absurdes Schauen das sowas wirklich gemacht wurde.

Fazit: Albernes Vampirgemetzel in Nazi-Optik!

 

Casino undercover

Das kreuzbrave Ehepaar Scott (Will Ferrell) und Amy (Amy Poehler) möchte ihre Tochter Alex (Ryan Simpkins) aufs College schicken, dann wird ihnen aber das benötigte Stipendium nicht ausgehändigt. Als tun sie sich mit Kumpel Frank (Jason Mantzoukas) zusammen und eröffnen ein illegales Casion …

Die Story für sich ist ja fast schon ein Basisplt: ein braves Ehepaar hat ein finanzielles Problem und greift zu kriminellen Methoden. Das kann man auch in ernsthaft und harten Versionen erzählen, mit Will Ferrell und Amy Poeler hat man eben Darsteller die eher dem Brachialhumor zuzuordnen sind. Und entsprechend ist der Film: die Story ist zu sehr over the top um irgendwie glaubhaft zu sein, die Figuren haben ein paar Szenen und Momente die lustig ausfallen, aber eben Leute die diese Art von Witz nicht abkönnen dürften hierbei echt abgeschreckt werden. Technisch ist das alles solide gemacht und wenn man sich den Film aus einem Streamingangebot raussucht ist es eben ein harmloser kleiner Film zum anschauen, Grinsen und wieder vergessen.

Fazit: Typischer Humor der Hauptdarsteller, eingefasst in ein schlichtes, aber funktionierendes und seichtes Handlungskonstrukt!