House of the Dead

Auf der „Isla del Morte“ findet die größte Raver Party der Welt statt. Auch eine Gruppe College Studenten mit Liberty (Kira Clavell), Greg (Will Sanderson), Karma (Enuka Okuma) und Alicia (Ona Graue) werden vom Fährmann Kirk (Jürgen Prochnow) zur Insel gebracht. Allerdings gibt es auf der Insel blutgierige Zombies die ein Massaker unter den Jugendlichen anrichten …

Da ist mir wohl ein Fehler passiert der aber dann nichts machte: ich habe versehentlich die „Funny Version“ beim DVD Verleih bestellt. Das heißt dies war zwar schon der Film, aber mit albernen, kindlichen Effekten, Furzgeräuschen, dümmlichen Einblendungen oder extra unpassenden Dialekten versehen. Das macht zwar Spaß, aber der Film an sich ist schon ein solches Trashfest daß es nur zum Lachen ist. Uwe Boll selbst hat nie einen Hehl draus gemacht daß er die Nummer nur fürs Geld gemacht hat, diese absolut billige, alberne Zombieschlachtplatte an der so gesehen nichts stimmt. Die Story ist dümmlich, die Darstellung ein Krampf und die Effekte sehen aus wie aus der Portokasse bezahlt, von inhaltlichen Absurditäten ect. Ganz zu schweigen. Aber trotzdem: irgendiwe strömte da so ein leichter Charme von 90er Jahre Billigfilm durch welches mich persönlich irgendwie angesprochen hat. Langweilig wars nicht und ls spaßiger Trashfilm hats sicherlich schon machen lustigen Filmabend ergeben.

Fazit: Unfassabr schlecht, aber auf seine Weise auch kurzweilig und amüsant!

Super Size Me 2 – The Holy Chicken

Gut 12 Jahre nach seinem McDonalds Versuch bei Supersize Me geht morgen Spurlock noch einen Schritt weiter: er möchte ein eigenes Fast-Food Restaurant eröffnen daß sich durch Transparenz auszeichnet. Allerdings sind dem Grüner einige Steine in den Weg gelegt …

Morgan Spurlock muß wohl damit leben daß er immer etwas mit Michael Moore verglichen wird, wobei die Gemeinsamkeit im Filmstil liegt: beide machen Dokus über brisante Themen, gestalten diese aber vorrangig witzig. Spurlocks größter und berühmtester Titel ist dann auch „Super Size Me“ in dem er sich einen Monat lang von McDonalds ernährte. Daß er einen weiteren Film dieser Art gemacht hat wußte ich garnicht bis es mir von Prime angezeigt wurde. Ein wirkliches Sequel ist es denn auch nicht, nur der strategische Versuch den prominenten Titel wieder anzubringen. Inhaltlich ist es eine neue Doku deren Thema aber mit dem alten kompatibel ist: Spurlock versucht eine eigene Fast-Food Kette zu begründen, mit dem Hauptziel „Gesunde“ Ware an den Kunden zu bringen und dem Kunden die reine Transparenz zu zeigen was er dort ißt und was dahinter steckt. Daß Fast-Food nicht gesund sein kann ist klar, welche Methoden Spurlock aber anwenden muß um die Leute zu begeistern läßt einen dann doch staunen, ebenso wie die Hühneraufzucht oder alles damit verbundene die Farmer ausnutzt. Das ist stellenweise schockierend, aber dank Spurlocks Stil immernoch amüsant gezeigt und dargestellt. Highlight stellt für mich das Ende dar in dem er in einem „ehrlichen“ Restaurant die Kunden offen konfrontiert … was für einen Teilvegetarier für mich nur eine Bestätigung meines Essverhaltens darstellt.

Fazit: Witzig präsentiert, aber eigentlich ist das schockierend und kann wütend machen!
4 Punkte

Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses

In den 60er Jahren verschwinden in Mississippi drei Bürgerrechtler spurlos. Die FBI Agenten Anderson (Gene Hackman) und Ward (Willem Dafoe) untersuchen dies – und geraten vor Ort in eine unfassbare Atmosphäre des Hasses …

Auch dies ist einer der Titel die schon hunderte Male im Fernsehen liefen, aber mir nie richtig untergekommen sind und die ich nun mittels Prime mal nachholen konnte … und obwohl die Thematik schockierend und schlimm ist hatte ich ein leichtes Lächeln dabei im Gesicht, was aber aus dem Effekt kommt daß man in solchen alten Titeln viele Darsteller in Jung findet die man anderswo her kennt. Aber der Schwerpunkt liegt bei einer anderen Sache: einem furchtbaren Verbrechen gegen drei Bürgerrechtler und den damit verbundenen Ermittlungen. Dabei ist dem Zuschauer von Anfang an die Wahrheit bekannt, die Spannung und Wut entsteht daraus daß man sieht welche krassen Form des Hasses dort regiert. Ich war nach dem Film nur froh daß ich nicht zur besagten Zeit an dem besagten Ort gelebt habe … das ist wohl das Wertvollste was der Film einem geben kann. Einen Krimi mit dem jugnen Willem Dafoe und Gene Hackman zusehen, mit Frances McDormand in einer Nebenrolle kann aber ja auch nicht verkehrt sein.

Fazit: Kein wirklicher Krimi, mehr eine krasse Bestandsaufnahme einer katastrophalen Zeit!