Last Chrismas

Kate (Emilia Clarke) war Elfin in einem Weihnachtsladen, hängt nun aber total durch und denkt übe ihr verkorkstes Leben nach. Dann aber begegnet sie Tom (Henry Golding) – und im Weihnachtstrubel beginnt eine folgenreiche Romanze …

Schade: die Idee einen Film zu machen der auf dem Lied fußt erschien ganz nett und der Trailer hatte eine gewisse Energie weswegen ich mich doch auf den Film gefreut habe. Hinterher folgte aber doch die Ernüchterung da der Film vorrangig eines ist: frei von jeder Story. Wir beobachten einfach eine Hauptfigur und ihr Leben: Emilia Clarke spielt die chaotische Kate die in einem Shop arbeitet, versucht als Sängerin Erfolg zu haben und eine tragische Vorgeschichte die sich nachher enthüllt. Immerhin trifft sie auf einen wunderbaren jungen Mann der ihr das Leben erträglich macht, aber ebenso ein Geheimnis trägt … ua. Einzelne Szenen, manche Scherze und kurze Momente funktionieren dabei auch, es ist aber insbesondere Emilia Clarkes sympathische Figur die alles zusammenhält und trägt. Leider kann sie damit das scheußliche Skript auch nicht retten; welches einfach nur eine Mischung aus Weihnachtsklischees, Romanzenstandards und einem plötzlich einsetzenden Dramateil ist. Als Weihnachtsromanze wird der Film sicherlich einige Leute zufrieden stellen, man merkt aber das hinter dem ganzen Kram nicht viel steckt.

Fazit: Eine überragend gute Emilia Clarke rettet nicht das laue Skript mit seiner lange vorhersehbaren Pointe!
Rating: ★★☆☆☆

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=hzqCmABWDKc

High Life

Monte (Robert Pattinson) und seine kleine Tochter Willow (Jessie Ross) leben auf einem ramponierten, ehemaligen Gefängnisraumschiff. Dieses jedoch droht Kurs auf ein schwarzes Loch zu nehmen …

Ich bin kein Fan von harter Sci-Fi; ebenso wenig konnte ich mit „Good Times“ etwas anfangen in dem Robert Pattinson zeigte daß er ein guter Darsteller ist und sich mit Vorliebe abseits des Mainstreams bewegt. Der Grund warum ich dann aber doch mal versucht habe diesen Film zu schauen war ein ganz anderer: der Film wurde wohl komplett in Köln gedreht, in einem hiesigen Studio, wenn auch nahezu keine Szene außerhalb spielt und man vom lokalen nichts zu sehen bekam. Und der Film an sich ist eben das was ich unter einem solchen Sci Fi Stoff erwarte: trist, düster, bedrückend. Das Setting ist und schön anzusehen, die Figuren sind kantig und unangenehm und alles in alles war dies ein langer, anstrengender Titel in den ich nicht wirklich reingekommen bin. Schade, aber wohl logisch. Man muß wirklich der Science Fiction mehr als nur durch Star Wars offen gegenüber stehen, dann eröffnet sich vielleicht ein interessanter Film und ein paar spannende Ansätze. Für mich wars reine Qual.

Fazit: Wie ein Hardcore Sci-Fi Fan dieses Werk auffast weiß ich nicht – als Laie und auf den Unterhaltungswert schauend war es für mich abre pure, unzugängliche Schwere!