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Die strebsamen Schülerinnen Amy (Kaitlyn Dever) und Molly (Beanie Feldstein) stellen kurz vor dem Schulabschluß fest daß sie das Partyleben viel zu sehr vernachlässigt haben – und wollen alles in einer ereignisreichen Nacht nachholen …?

Mich spricht dabei alleine der Name der Regisseurin an: ich kenne Olivia Wilde als Darstellerin in diversen Filmen, nun kann ich mal schauen was sie auf dem Regiestuhl kann. Dafür wählt sie das Genre einer Hogh School Komödie, wofür ich sicherlich nicht das anvisierte Zielpublikum bin. Aber streicht man das High-School weg bleibt eben eine Komödie – und zwar eine verdammt gute. Die Geschichte ist nicht wirklich in der Realität zu verankern, es werden sehr oft Musikeinlagen verwendet und dieses Stilmittel übertreibt der Film stark, außerdem wirkt eine eingebundene Puppensequenz wie eine absurde Cutscene. Auf der anderen Seite macht der Film aber unfassbar viel richtig und gut: die Hauptfiguren sind sympathisch und haben eine ganz tolle Chemie, vor allem in den Dialogen wirkt das Zusammenspiel sehr harmonisch. Der Film zeigt eindimensionale Nebenfiguren und wirft hier und da einen Blick hinter die Fassade, was auch manchen Aha Augenblick zur Folge hat. Unde sgeht um das Gefühl, das trotz manch alberner Momente insbesondere zum Ende hin vorzüglich funktioniert. Ebenso klappen zahlreiche der kalkulierten Gags sehr gut, ich habe in diesem Jahr bei kaum einem Titel so viel gelacht wie hier. Daher: selbst wenn man ein paar Jahre älte rist kann man viel Spaß mitnehmen.

Fazit: Hier und da beim Humor etwas drüber, aber voller sitzender Gags und emotionalen Zwischentönen!

Rating: ★★★★☆