Rocketman

Reginald Dwight (Taron Egerton) ist ein schüchterner Junge im London der 60er Jahre der nur am Klavier aufblüht. Seine wahre Leidenschaft ist jedoch der Rock’n’Roll der ihm einen unglaublichen Aufstieg beschert – der aber auch große Schattenseiten hat …

Das Prinzip des Films ist gar nicht schlecht: es wird die Biographie von Elton John erzählt, allerdigns geht der Film wann immer es paßt ausd er Realität raus und wird zu einer Musicalnummer. Leider funktioniert das dann nur auf Kosten der Emotionen: ich kenne die wahre Story von Elton John nicht so detailliert, denke aber schon daß die wesentlichsten Eckpunkte glaubhaft und wahr sind, aber ebenso daß der Film an entsprechenden Stellen ein wenig anpasst und zurecht macht. Trotzdem erscheint mri die Story relativ gängig, der arme Knabe aus traurigen Verhältnissen der zum Star aufsteigt und dann im Überfluss ersäuft und ein Drogenproblem bekommt … das hats alles schon so gegeben. Wenn es dann zu den Musicaleinlagen kommt ist es kaum zu tppen, diese Szenen sind bunt, laut und wild inszeniert und treffen in jeder Hinsicht den richtigen Ton. Leider aber bleibt die Geschichte immer nur am Nullpunkt. Ich freue mich nicht mit dem Film Elton wenn es bergauf geht, nehme ebenso wenig Anteil an der emotionalen Absturzphase … und somit bleibt mir am Ende ein perfekter Tanzfilm der mir weder die Person Elton John näher bringt noch mich irgendwie emotional erreicht.

Fazit: Trotz tollem Taron Egerton ein zwar perfekt inszenierter, aber distanzierter Musikfilm!