Im hohen Gras

Als die Geschwister Cal (Avery Whitted) und Becky DeMuth (Laysla De Oliveira) an einem Feld i Kansas vorbei fahren hören sie Kinderschreie. Als sie in das Gras rennen verlieren sie schnell komplett die Orientierung – und merken daß ihnen eine unerklärliche Gefahr dort droht …

Ein Netflix Film der auf Stehen King basiert? Das kann Fluch wie Segen zugleich sein, bedenke man den durchaus gelungenen 1922 oder den unfassbar schwachen „Das Spiel“. Dieser hier muss solche Vergleiche aber wohl nicht fürchten da er zu eigenständig ist. Und man muss sich selbst fragen ob man mit einem solchen Titel etwas anfangen kann der bereits sehr früh klarmacht dass hier rationales Vorgehen und Logik ausgehebelt werden. Eine Handvoll Figuren gelangen in ein hohes Feld in dem Zeit, Raum und einiges andere ganz anders laufen und damit beginnt ein wirres Verwirrspiel. Das kann man sehr leicht für absoluten Quatsch und Schwachsinn halten, zumal die Vorgänge auch nur leidlich erklärt werden. Oder aber man mag das Gedankenspiel und läßt sich darauf ein, zumal das ständige Gras mit einer ganz speziellen Gruselatmopshäre daherkommt. Da der Film ein schlichter Streamingtitel ist kann mans einfach mal versuchen … und entsprechend schnell auschalten wenns nicht paßt.

Fazit. Dicht am Mindfuck gebauter Thriller mit sperriger Thematik und ohne nennenswerte Charaktere!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=Wi48S40dboI